25.5.09

Star of Josephine - Cullinan Diamant

Der am 12. Mai 2009 in Genf verkaufte prachtvolle blaue Diamant trägt nun den Namen „Star of Josephine“.


Der stolze Besitzer, Joseph Lau Luen-Hung, ein renommierter Sammler und Connaisseur aus Hongkong, hat diesen äußerst seltenen, lupenreinen blauen Diamanten mit einem Gewicht von 7,03 Karat für $ 9,488,754 (CHF 10,498,500 / € 7,024,336) gekauft. Der Käufer hat bereits von seinem Recht Gebrauch genommen, den Stein zu benennen, der jetzt „Star of Josephine“ heißt.



Dieser aus einem Rohdiamanten (Gewicht von 26,58 Karat) hervorgegangene Diamant wurde im letzten Jahr in der historischen Cullinan-Diamantenmine von Petra Diamonds in Südafrika entdeckt und nun im Mai 2009 zu zwei Weltauktionsrekordpreisen versteigert: Zum einen erzielte der 7-Karat-Diamant den Weltauktionsrekord im Pro-Karat-Preis für einen Edelstein und zum anderen für einen als leuchtend blau klassierten Diamanten.

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13.5.09

Silbervergoldetes Reiseservice aus dem Besitz der Königin Augusta

Kaiserin Augusta von Preussen
Zwei Hochzeitsservice. Ein Goldschmied !!


Zwei Silberausstellungen in den Schlössern Babelsberg und Glienicke

Berliner Goldschmiedekunst für den Hof des Prinzen Wilhelm von Preußen
Die Ausstellung in der Potsdamer Sommerresidenz des späteren Kaiserpaares widmet sich dem kostbaren Prunk- und Tafelsilber aus dem Besitz des Prinzen Wilhelm (König/Kaiser Wilhelm I. von Preußen) und der Prinzessin Augusta.

Eine Besonderheit innerhalb des Hoftafelsilbers ist das 1829 "nach englischen Formen" von Johann George Hossauer angefertigte Hochzeitsservice für Prinz Wilhelm (1797-1888) und Augusta, das bis in das frühe 20. Jahrhundert immer wieder Nachbestellungen erfuhr.



Das wiederentdeckte Hochzeitssilber des Prinzen Carl von Preußen
2008 gelang der Stiftung der sensationelle Rückkauf von 20 Teilen aus dem silbernen Hochzeitsservice des Prinzen Carl von Preußen (1801-1883) und seiner Gemahlin Prinzessin Marie von Sachsen-Weimar, das lange Zeit als verschollen galt.

Einige der bedeutendsten Silberstücke der Charlottenburger Silberkammer, deren Räume derzeit wegen Sanierungsarbeiten geschlossen sind, präsentiert die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg in zwei Ausstellungen, die sich auf das Schönste ergänzen - und auf einem Spaziergang miteinander verbinden lassen.

In den vergangenen Jahren konnten dafür weitere Platten, Salzgefäße und Leuchter erworben werden. Die Tafelaufsätze und Prunkterrinen waren als Schaustücke zur Aufstellung auf dem Buffet bestimmt. Erstmals präsentiert wird auch ein 1840 von Johann George Humbert geschaffenes silbervergoldetes Reiseservice aus dem Besitz der Königin Augusta. Die Ausstellung bietet damit einen eindrucksvollen Überblick über den Umfang an königlichem Tafel- und Repräsentationssilber des 19. Jahrhunderts.


Eine prachtvoll gedeckte Tafel im Sommerschloss des Prinzenpaares in Glienicke wird dieses herausragende Beispiel hohenzollernscher Tafelkultur erstmals der Öffentlichkeit vorstellen.

Die anlässlich der Hochzeit der Prinzen Carl und Wilhelm 1827 bzw. 1829 für
ihre Hofhaltungen beim Goldschmied Sr. Majestät Johann George Hossauer
(1794-1874) bestellten Service sollten nach englischen Formen ausgeführt,
also zurückhaltend in der Formgebung sein.
Man wollte zeigen, dass in Berlin eben so schöne Gold- und Silberarbeiten wie in London und Paris angefertigt werden konnten. Runde und ovale Platten und Schüsseln in jeweils verschiedenen Maßen, Salzgefäße und Gedeckleuchter ermöglichten vielfältige Tafelkompositionen.
Dazu kamen großartige Tafelaufsätze nach verschiedensten historischen Vorbildern, wie die in Glienicke den Mittelpunkt der Tafel bildende Warwick-Vase nach einem antiken Modell und zwei in Babelsberg gezeigte warwickvaseTafelaufsätze mit militärischen Trophäen (diese beiden letzteren sind Leihgaben der Stichting Huis Doorn, Niederlande) nach einem Vorbild der Augsburger Goldschmiedekunst des frühen 18. Jahrhunderts.

Für einige der ausgestellten Prunkstücke lieferte Karl Friedrich Schinkel die Entwürfe. Exponate, wie der Pokal zum Fest der Weißen Rose 1829 an dem beide Prinzen teilnahmen und ein Rubinglaspokal in goldplattierter Kupfermontierung (beide in Babelsberg präsentiert), geben wichtige Beispiele für die fruchtbare Zusammenarbeit zwischen Schinkel und Hossauer. Beide Künstler verband das Interesse an der Wiederbelebung alter und der Entwicklung neuer Formen und Techniken, worauf die Babelsberger Ausstellung aufmerksam machen will. Hier ist auch Hossauers Konkurrent George Humbert (1802-1863) mit Exponaten, wie dem kleinen vergoldeten Reiseservice Augustas, vertreten.

Beide Ausstellungen sind als Einheit zu sehen. In der Gesamtheit erfährt Hossauers Leistung zur Neubelebung des Berliner Silbers in den 1820er Jahren bis 1859 eine Würdigung, werden Zusammenhänge der Tafelkultur und zum Zeremoniell deutlich.

Das Hochzeitssilber gab den Grundstock für die Silbersammlungen der Prinzen und eine ihrem Rang angemessene Tafelkultur. Der Rangaufstieg Wilhelms zum Thronfolger (wegen der kinderlos gebliebenen Ehe seines Bruders Friedrich Wilhelm IV.) bedingte eine repräsentative Hofhaltung. Der Tafelglanz Wilhelms als Prinz von Preußen (ab 1861 König, ab 1871 Deutscher Kaiser) bringt dies zum Ausdruck.

Während das Hochzeitsservice des kaiserlichen Paares Wilhelm und Augusta sich einer solchen Beliebtheit erfreute, dass es bis zum Anfang des 20. Jahrhunderts durch Nachbestellungen der Hohenzollern immer wieder erweitert wurde, geriet das Hochzeitsservice des Prinzen Carl und der Prinzessin Marie fast völlig in Vergessenheit. Es galt als verschollen, historische Abbildungen desselben sind
bislang nicht bekannt. Aus schriftlichen Notizen Hossauers aber, der erst ein
Jahr zuvor zum Goldschmied Seiner Majestät des Königs ernannt worden war, geht hervor, dass er anlässlich der am 26. Mai 1827 geschlossenen Vermählung ein silbernes Tafelservice anfertigte, an dem er bis wenige Tage vor der Überreichung gearbeitet hatte. Es sollte sein erster großer künstlerischer Auftrag für den preußischen Hof werden. Das Service verblieb in der Linie des Prinzen Carl, erst sein Enkel Friedrich Leopold verkaufte es vermutlich an seinem Exilort Lugano, wo es erst im vergangenen Jahr in Privatbesitz wieder auftauchte. 20 Einzelteile zwölf Teller, Platten und Schüsseln in verschiedenen Größen gehören zu dem Konvolut, das die Stiftung 2008 zurück erwerben konnte. Damit ist nicht nur ein bedeutender Teil des originalen Kunstbesitzes des Prinzen Carl nach Glienicke heimgekehrt, sondern für die Forschung schließt sich nun auch eine Lücke im Euvre des Hofsilberschmiedes Hossauer, der die Berliner Gold- und Silberschmiedekunst über vierzig Jahre lang prägte.



Schloss Babelsberg: Berliner Silber für den Hof des Prinzen Wilhelm von Preußen
Schloss Glienicke: Das wiederentdeckte Hochzeitssilber des Prinzen Carl von Preußen

16. Mai 2009 bis 31. Oktober 2010
Quelle:SPSG

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6,375,534.94 € Rekord für einen blauen Diamant

blauer Diamant
Der Diamant aus der Cullinan Mine in Südafrika war der Mittelpunkt von Sotheby's halbjährlich Verkauf in Genf 8,615,069.10 USD oder 10,498,500.00 CHF für den rechteckigen 7,03ct Diamanten, der höchste gezahlte Preis pro Karat für einen Edelstein brachte gestern eine Auktion in Genf. Der anonyme Telefonbieter gewann nach einem 15-Minuten Bietgefecht und darf nun auch den Namen für den Diamanten bestimmen und setzt eine neue Rekordmarke von $ 1.349.752 für das Karat, somit der der teuerste Diamant(per Karat) der jemals auf einer Auktion verkauft wurde.

Source,Bild:Sothebys

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8.4.09

Blauer Diamant aus der historischen Cullinan Mine

Blaue Diamanten gehören zu den seltensten Naturschätzen der Welt


Die Farbe blauer Diamanten, die zu den rarsten Edelsteinen überhaupt zählen, geht auf das Vorliegen des chemischen Elements Bor bei der Entstehung des Steins zurück.

Allein in den letzten drei Jahren konnten für vier blaue Diamanten Preise von mehr als 1 Million $ pro Carat erzielt werden:

  • im Oktober 2007 erhielt ein als Ring gefasster Diamant im Smaragdschliff der Farbe Fancy Vivid Blue mit einem Gewicht von 6,04 Carat in Hongkong den Zuschlag bei 7,9 Millionen $;
  • im November 2007 wurde in Genf ein in Tropfenform geschliffener blauer Diamant für 4,7 Millionen $ versteigert und
  • im Mai 2008 wechselte ein weiterer tropfenförmig geschliffener und als Ring gefasster Diamant der Färbung Vivid Blue für 4.9 Millionen $ den Besitzer – und erzielte damit einen neuen Weltauktionsrekordpreis pro Carat für die Versteigerung eines Edelsteins.
  • Nicht zu vergessen der historische blaue Wittelsbacher Diamant im Dezember 2008 mit einem Ergebnis von 18,7 Millionen Euro (16,4 Millionen Pfund)

In der nächsten Versteigerung prachtvoller Juwelen im Hotel Beau-Rivage in Genf amblauer Diamant, blue diamond Dienstag, den 12. Mai 2009 wird von Sothebys ein bedeutender und seltener lupenreiner Diamant der Farbe Fancy Vivid Blue im Kissenschliff mit einem Gewicht von 7,03 Carat im Zentrum stehen.
Dieser Diamant, der aus einem Rohdiamanten mit einem Gewicht von 26,58 Carat hervorging, wurde im Jahr 2008 in der historischen Cullinan-Mine in Südafrika entdeckt. Der Schätzwert vor der Auktion für diesen aussergewöhnlichen Stein beläuft sich auf 5,8-8,5 Millionen $ / CHF 6,8-10 Millionen.
Zudem wird dem Käufer die Ehre zuteil, diesen Diamanten zu benennen.
Mit einem Gewicht von 7,03 Carat ist der im Mai zur Versteigerung stehende Stein einer der beachtlichsten blauen Diamanten, die jemals bei Sotheby’s unter den Hammer kamen.

Erwähnt muss ausserdem, daß das Gemological Institute of America (GIA) diesem Diamanten seine “Fancy Vivid Blue”-Färbung und seinen Reinhheitsgrad ‚Internally Flawless’ attestierte – das ist die höchstmögliche Bewertung für einen blauen Diamanten!
Die berühmte Cullinan-Mine ist weltweit der Ort, an dem am häufigsten blaue Diamanten gefunden wurden und dieses Exemplar ist ein Prachtstück unter seinesgleichen.


Seit der Entdeckung der ersten Diamanten in der südafrikanischen Provinz Gauteng, vormals als ‘Transvaal’ bekannt, vor mehr als einem Jahrhundert war die Cullinan-Mine der Fundort der spektakulärsten Diamanten aller Zeiten, darunter der berühmte ‘Cullinan’, der mit einem Gewicht von 3.106 Carat nach wie vor der grösste Rohedelstein ist, der jemals zutage kam, bis letztes Jahr war die Mine im Besitz der Firma De Beers.
In der Cullinan-Mine wurden nicht nur weltweit am häufigsten blaue Diamanten gefunden; aus dieser Mine stammen auch mehr als ein Viertel der grossen Diamanten der Welt mit einem Gewicht über 400 Carat. Die Mine befindet sich in den Vorhügeln der Magaliesberge, 50 km nordöstlich von Pretoria.

Viele der prachtvollsten Edelsteine der Welt wurden in der Cullinan-Mine entdeckt, die als Fundort grosser Diamanten berühmt ist –hier werden häufig Diamanten von über 10 Carat gefördert. Darüber hinaus stammen mehr als 300 Steine von über 100 Carat aus der Cullinan-Mine sowie etwa ein Viertel aller Diamanten der Welt mit einem Gewicht über 400 Carat. Ausserdem ist die Cullinan-Mine weltweit die einzige bedeutende Fundstätte blauer Diamanten.

Die 11 seltenen blauen Diamanten, die im Jahr 2000 neben dem Millennium Star im Millennium Dome in London ausgestellt wurden, stammen aus der Cullinan-Mine. Zu dieser aussergewöhnlichen Sammlung zählte unter anderem der Stein ‘Heart of Eternity’ in der Färbung Fancy Vivid Blue, der poliert ein Gewicht von 27 Carat auf die Waage bringt.

Weitere bedeutsame Diamanten aus der Cullinan-Mine sind unter anderem der

  • Premier Rose (353 Carat im Rohzustand)
  • Niarchos (426 Carat im Rohzustand)
  • De Beers Centenary (599 Carat im Rohzustand)
  • Golden Jubilee (755 Carat imRohzustand) sowie der berühmte
  • Taylor-Burton Diamant (69 Carat poliert).

Aus der Cullinan-Mine stammt des Weiteren nicht nur der grösste Rohdiamant, sondern auch die zwei grössten polierten Diamanten der Welt:

  • Golden Jubilee (545 Carat) und der
  • Grosse Stern von Afrika (530 Carat)


Infos,Bild: Sothebys

Farbige Diamanten kaufen - verkaufen

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Ostern - Ostereier von Faberge

faberge eier
Das Osterfest wird in Rußland mehr gefeiert als bei uns. 1885 wollte der russische Zar Alexander III. seiner Frau zu Ostern eine besondere Freude bereiten, in Anlehnung an ein antikes Ei aus dem dänischen Königshaus, aus dem die Zarin stammt, erteilte er dem gerade erst 38-jährigen Juwelier Peter Carl Fabergé den Auftrag, für die Zarin etwas Außergewöhnliches anzufertigen. So entstand das erste kostbare Osterei von ihm.
Innen besteht es aus Gold, außen aus Emaille. Im goldenen Dotter ist eine Henne aus Vierfarbgold versteckt, mit Augen aus Rubinen. Die Begeisterung war so groß, dass die Zarin fortan jedes Jahr zum orthodoxen Osterfest ein solches Geschenk bekam. Fabergé stellte insgesamt 50 dieser kostbaren Schmuckstücke her.

1917 nach der Oktoberrevolution konfiszierten die Bolschewisten die Kostbarkeiten und verkauften 40 davon ins Ausland. So wurden sie in die ganze Welt verstreut,
in den USA, der Schweiz, Dänemark, England und in Russland sind über 30 Fabergé-Eier in Sammlungen und Privatbesitz. Jedes dieser filigranen Schmuckeier hat heute einen Schätzwert zwischen 20 und 50 Millionen Dollar.

Arte bringt passend zu Ostern einen Bericht über einige der Faberge Eier, nach mühevollen Verhandlungen mit Museen und privaten Sammlern durfte er sie filmen.
Mit Hilfe der kostbaren Fabergé-Eier wirft die Dokumentation einen Blick in die Lebenswelt der letzten russischen Zaren und ihres Hofjuweliers Peter Carl Fabergé.
Arte: Samstag 11. April 2009; Video des Faberge Filmberichts


Solituder Schlittenfahrt in Gold Osterei Faberge Ei von Werkmeister Viktor Mayer glutrotes Email

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23.2.09

Teppich aus Perlen | Perlenteppich der Maharani

perlen teppich pearl carpet
Die indischen Fürsten und Maharajas waren bekannt für ihren exotischen Schmuck, excellente Edelsteine, kostbaren Schätze und natürlich ausergewöhnliche Perlen.
Aber auch zwischen diesen Potentaten, war der Besitz eines Perlenteppich eine Seltenheit.
Der Perlenteppich des Gaekwar von Baroda gehört zu den exquisitesten Perlenobjekten die es je gab, handgearbeitet 1865 - hat er eine bewegte Geschichte hinter sich.


Der Teppich aus Perlen, reflektiert geradezu symbolhaft den Luxus und die Üppigkeit des Orients. Anfang des 20. Jahrhunderts konnten Besucher des Palastes, wenn sie Glück hatten, den Teppich vor dem Thron des Besitzers ausgebreitet liegen sehen. Der Anblick der im Sonnenlicht matt schimmernden Perlen mit den Edelsteinen muss überwältigend gewesen sein.
1903 war der Teppich in einer Ausstellung indischer Kunst in den Kudsia-Gärten in Delhi zu sehen öffentlich.
Über den Grund zur Herstellung des Perlenteppichs wird bis heute gerätselt. An erster Stelle steht die Version von der großzügigen Spende für die moslemischen Untertanen, deren Wohlwollen der Gaekwar mit dieser Geste erlangen wollte, war es doch ein Hindustaat. Das Geschenk kam allerdings nie oder zumindest nicht vollständig nach Mekka.

Die Maharaja-Familie besaß kolossale Mengen an Perlen, aus einem Bericht im späten 19. Jahrhundert, geht hervor, dass der Perlenteppich lediglich als Mittel zur Aufbewahrung dieses Perlenschatzes dienen sollte. Eine andere Geschichte will wissen, dass der Gaekwar den Teppich selbst als Geschenk für eine Engländerin entwarf, in die er sich verliebt hatte.

Die britischen Kolonialregierung untersagten ihm, das Geschenk weiterzugeben - somit blieb der Teppich in Baroda und wurde zum Staatsschatz. Im „Book of the Pearl" von Kunz 1908, wird die Herstellung des Teppichs erwähnt, der von Juwelieren aus pearlcarpet perlen pearls
Gujarat ausgeführt wurde.
Die Grundfläche, bestickt mit kleinen weißen Perlen, ist deutlich zu erkennen. Die Basis wurde aus Hirschleder und Seide zusammengenäht. Das Design ist meist aus Perlen und dem klassische Arabesque-Moghul-Designs abgeleitet, die Saatperlen bedecken fast die gesamte Oberfläche mit arabesken Muster und Rosetten. Wahrscheinlich ließ man sich von der legendären, mit Juwelen besetzten Bedeckung für das Ehrengrabmal von Muntaz Mahal im Taj Mahal inspirieren, die von Shah Jahan in Auftrag gegeben worden war.
Den Mittelpunkt des Baroda-Perlenteppichs bildet eine mit Diamant-Rosen ausgefasste Rosette, die farbig liniert ist. Die Perlen, von denen jede einzelne durchbohrt und aufgezogen ist, sind so zusammengestellt, dass unterschiedliche Nuancen von Weiß in Wellen über die Oberfläche ziehen, die zusammen mit der Aneinanderreihung des Lüsters jeder einzelnen Perle ein unvergleichliches Bild bieten.
Zur Gestaltung der Oberfläche wurden wahrscheinlich etwa 2 Millionen kleiner Saatperlen verwendet, sog "Basra" Perlen -aus dem Golf gesammelt.
Die Größe liegt im Bereich von 1-2 mm bis 2-3 mm, die Umrandungen der Rosetten sind mit größeren Perlen bis zu 6 X 4 mm Größe ausgefasst. Das Gewicht der Perlen dürfte sich insgesamt auf 30 000 Karat (etwa 6 Kilo) belaufen. Darüber hinaus wurden mehr als 2 600 Diamanten, 1 300 Rubine, 600 Smaragde und farbige Glasperlen verwendet. Über den Herstellungspreis gibt es verschiedene Angaben, die von 10 Millionen bis 60 Millionen Rupien gehen.

Die Ehe des Maharaja endete in einer Scheidung im Jahr 1956 und der Gaikwad selbst starb in London im Jahr 1968. Maharani Sita Devi seine zweite, glamouröse Frau, überlebte ihn um 18 Jahre. Die fabelhafte Baroda Schätze wurden zerstreut und verkauft.

Der Perlen Teppich war in Indien bis in die frühen 1940er Jahre und soll dann im Gewölbe einer Bank in Genf geschlummert haben, bis er jetzt im März zum ersten Mal zur Auktion am 19.März angeboten wird - Sothebys hat einen Aufrufpreis von $ 5 00000 angesetzt.

Ergebnis der Auktion des Baroda Perlen Teppich | Baroda Pearl Carpet Details und grosse Bilder zu dem Perlen Teppich

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2.2.09

Der Lockruf des Bundesbank-Goldes

Im Tresor der Bundesbank liegt Gold im Wert von 65 Milliarden Euro und immer wieder muss der jeweilige Finanzminister, in einer Finanzkrise, wie schon in der Mitte der 90er Jahre, die Forderung zur Auflösung der Goldreserven zurückweisen.

Wenn das Geld fehlt, wird der Lockruf des Goldes stets lauter - der Staat soll zur Begrenzung der Staatsverschuldung die Goldreserven der Bundesbank verkaufen und Haushaltslöcher stopfen oder das Gold, in andere Bereich einsetzten.

Im Tresor der Bundesbank werden derzeit rund 3400 Tonnen Gold, zu einem Marktwert von 65 Milliarden Euro, gelagert, damit verfügt Deutschanland über rund elf Prozent der weltweiten Goldreserven.

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12.1.09

Kostbare Herrschaftszeichen der preußischen Könige

Unter dem Titel
Die preußischen Kroninsignien auf Reisen
präsentiert die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg (SPSG) vom 18. Januar bis 13. Juni 2009 im Groteskensaal des Schlosses Oranienburg Kostbarkeiten der Gold- und Silberschmiedekunst.

Im Zentrum der Ausstellung stehen die preußischen Kroninsignien. Als wichtigste Herrschaftszeichen spielten sie bei der Krönung des ersten Königs in Preußen, Friedrich I., im Jahr 1701 eine bedeutende Rolle. Zu den gezeigten Objekten gehören u.a. die aus purem Gold gefertigten Krongestelle für Friedrich I. und seine Gemahlin Sophie Charlotte sowie Reichsapfel und Zepter aus dem späten 17. Jahrhundert.
Präsentiert werden außerdem das Reichsschwert und das Kur-Schwert als Leihgaben des Hauses Hohenzollern.
Die Ausstellung knüpft thematisch an die in 2009 in Oranienburg stattfindende Landesgartenschau an, deren Motto Traumlandschaften einer Kurfürstin an Louise Henriette, die holländische Mutter Friedrich I., erinnert.

Die Sonderausstellung zeigt den Schmuck und die kostbaren Herrschaftszeichen der preußischen Könige

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10.12.08

18 704 698 € für den Wittelsbacher Diamanten

Der "Blaue Wittelsbacher" wurde mit fast dem Doppelten des Schätzpreises in London versteigert. Der neue Besitzer ist der Juwelier Graff in London, Spezialist für grosse Diamanten und schon im Besitz einer beachtlichen Sammlung historischer Steine.
Es gab ein Bietgefecht gegen Alex Paul von Essex Global Trading - der berühmte Diamant aus den bayerischen Kronjuwelen brachte den Rekordpreis von 16,4 Millionen Pfund bzw 18 704 698 € ein historischer Rekordpreis und das in dieser Zeit.
Die Geschichte des Wittelsbacher Diamanten

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