29.1.10

Hope Diamant und Wittelsbacher Diamant untersucht

blauer Diamant
Könnten die beiden blauen Diamanten Zwillinge sein ??

Das Geheimnis ist gelüftet - die Experten und Forscher des Smithonian Instituts haben Spektralanalysen angefertigt und die beiden Steine unter dem Diamantmikroskop untersuchen können, dabei stellte sich schnell heraus, sie sind nicht vom gleichen Rohstein.
Die Analyse und Aufnahmen von den beiden blauen Diamanten zum Vergleich>>

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12.1.10

Blauer Wittelsbacher Diamant hat einen neuen Schliff

Der teuerste blaue Diamant der Welt wurde neu geschliffen.

Die einen sprechen von Barbarei, die anderen von Optimierung....
vom 28.Januar 2010 bis 1.August 2010 ist der Diamant im Smithonian in NY ausgestellt, zusammen mit einem weiteren seltenen blauen Diamanten, dem Hope Diamanten.

Bei der Gelegenheit wird von dem Spezialisten Team eine Untersuchung durchgeführt, ob diese beiden raren Diamanten den gleichen Herkunftsort haben.

mehr dazu:
http://www.royal-magazin.de/german/bayern/blaue-wittelsbacher/wittelsbacher-diamant-neuschliff.htm

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11.12.09

KÖNIGIN LUISE

diadem königin luise preussen

MISS PREUSSEN 2010!! LEBEN UND MYTHOS DER KÖNIGIN VON PREUSSEN


Neben Friedrich dem Großen, ist Königin Luise (1776-1810) die populärste dynastische Gestalt der preußischen Geschichte, ihren 200. Todestag im Jahr 2010 wird mit drei Ausstellungen und zahlreichen Veranstaltungen begangen und der beliebten Königin bedacht.

Luises Schönheit und Anmut, ihre Natürlichkeit und ihr harmonisches Familienleben machten sie schon zu Lebzeiten zur Legende. Der Einsatz der Königin für bahn brechende politische Reformen und ihre Gegnerschaft zu Napoleon ließen sie zur Hoffnungsträgerin in Preußens schwerer Zeit zu Beginn des 19. Jahrhunderts werden.

Nach ihrem frühen Tod setzte eine kollektive Trauer ein, wie sie in der Gegenwart allenfalls mit der Trauer um den Tod von Diana, Princess of Wales, vergleichbar ist und historisch betrachtet Parallelen zu den Prozessen nach dem Tod Elisabeth von Österreichs und Evita Peróns aufweist.

Die Lebensspanne Königin Luises umfasst die Zeit um 1800, von der Französischen Revolution über den europäischen Aufstieg Napoleons, das Ende des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation, den Zusammenbruch Preußens bis zum Beginn der preußischen Reformen und markiert damit die Schnittstelle von Aufklärung und Moderne- eine Zeit, die die europäische Entwicklung maßgeblich beeinflusst hat und die in vielen Bereichen bis heute prägend wirkt.

Der plötzliche Tod Luises traf Preußen 1810 auf einem historischen Tiefpunkt wie ein Blitzschlag.Die verschiedenen Rollen der Königin als Schönste der Frauen, als tugendhafte und bürgerlich lebende Mutter und Gattin, als politisch aktive, national denkende und standhafte Königin, als Märtyrerin, Heilige und nationaler Schutzgeist sowie ihre kaiserzeitliche Instrumentalisierung als imperialistische Reichsgründerin werden thematisiert. Die Rollen und Facetten der Königin verdeutlichen unter anderem Modelle weiblicher Familienrollen und weiblicher Bildung, bürgerliche Hoffnungen auf eine Erneuerung von Monarchie und Gesellschaft und die Entwicklung von nationalen Mythenkonstrukten bis in die Gegenwart im internationalen Kontext wie auch gegenläufige Reaktionen darauf.

Bereits das Leben der preußischen "Königin der Herzen" bot alle medial bedeutsamen Ingredienzen wie Erotik, Liebe, Action, Spannung, Drama und Tragik um einen "Star". So entwickelte sich nach ihrem Tod ein politischer Mythos um ihre Person, der in Deutschland ohne Beispiel ist. Er wurde maßgeblich in den Befreiungskriegen gegen Frankreich wirksam und erreichte seinen Höhepunkt im Kaiserreich nach 1871.

Ihr Opfertod begründete die Erbfeindschaft mit Frankreich und bewirkte ihre Verklärung als Schutzgeist der preußischen Freiheitskämpfer und deren Rache. In scheinbarer Wiederholung der Geschichte wurde ihr Tod 1870/71 erneut gerächt und Luise als Mutter des neuen deutschen Kaisers zur mythischen Reichsgründerin....Sie war auch die Mutter der Zarin von Rußland!!
Ihre Standhaftigkeit vor dem Feind Napoleon diente noch nach dem Ende der Monarchie Deutschnationalen zum Vorbild und Nationalsozialisten zum Instrumentarium für Durchhalteparolen.


Im Rahmen der Preußenrenaissance, die sich verstärkt nach der Wiedervereinigung entwickelte, hat sie in der Gegenwart Teil am positiven Bild eines Preußens des Idealismus und Klassizismus, sowie des Preußens der einleitenden Reformen Steins und Hardenbergs zur modernen Gesellschaft.

Als nationale Ikone und Inbegriff der deutschen Frau bildet Königin Luise ein Kernstück der historischen Mythologie der Deutschen im 19. und 20. Jahrhundert. Ihre politische Vereinnahmung zu verschiedenen Zeiten, von verschiedenen Seiten und zu verschiedenen Zwecken läßt große Teile der preußischen und deutschen Geschichte sichtbar werden und weist darüber hinaus auch auf europäische Kontexte, besonders in der Rezeption Frankreichs, wo sich in der napoleonischen Propaganda ein eigener, feindlich gesinnter Luisenmythos entwickelte.

Eine große Ausstellung im Schloss Charlottenburg bildet den Auftakt zu zahlreichen Veranstaltungen, mit denen die Stiftung Preussische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg der Königin in ihrem 200. Todesjahr 2010 gedenkt. Der Charlottenburger Ausstellung folgen Projekte im ländlichen Schloss Paretz mit einer Präsentation der Kleider Luises im Kontext der Mode ihrer Zeit, sowie auf der Pfaueninsel, wo sich Gegenwartskünstler in einem Konzept der Verknüpfung von Kunst und kultureller Bildung mit dem Ort und der preußischen Königin auseinander setzen.



Schloss Charlottenburg bildet den Mittelpunkt des Luisenjahres 2010. Mit Sonderausstellungsräumen im Neuen Flügel und an authentischen Orten begegnen.

Über 350 Gemälde, Skulpturen, Grafiken und Dokumente, darunter Meisterwerke von Karl Friedrich Schinkel, Johann Gottfried Schadow und Christian Daniel Rauch, laden in der Ausstellung im Neuen Flügel zu einer Annäherung an das Leben und Nachleben von Königin Luise ein. Ein großer Teil der Exponate entstammt dem Besitz der SPSG, die über die maßgeblichen Luisenobjekte verfügt. Außerdem präsentiert die Ausstellung außer Spitzenexponaten aus Museen des Berliner Raums auch hochkarätige Leihgaben aus Deutschland und dem europäischen Ausland.

Das Mausoleum beherbergt Luises Grabstätte und die bedeutende Marmorsarkophagskulptur von Christian Daniel Rauch. Anlässlich des Luisenjahres wird die Sarkophagskulptur erstmalig gereinigt und restauriert, und ist auch das erste Mal seit ihrer Aufstellung 1814, wieder zu besichtigen, ein Besuch, der normalerweise nur Angehörigen des Hauses Hohenzollern vorbehalten ist.

Die Luisenwohnung wird entsprechend der erhaltenen Inventarlisten von 1800 und 1810 nahezu authentisch rekonstruiert. Hierfür stehen fast 90% der originalen Möbel zur Verfügung, handbemalte Seidentapeten werden nach alten Entwürfen neu gefertigt. Die Einrichtung stellt einen Höhepunkt während der Ausstellungsdauer und darüber hinaus dar.

Luise. Leben und Mythos der Königin
Berlin, Schloss Charlottenburg Neuer Flügel
6. März 31. Mai 2010


Luise. Leben und Mythos der Königin Ca. 130 Seiten mit zahlreichen Farbabbildungen, Herausgeber SPSG, 9,95 Euro - Ausstellungsführer

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27.11.09

Maharaja Pracht der indischen Fürstenhöfe

1001 Nacht in München - zum ersten Mal kommen herausragende Stücke aus den Fürstenhäusern Indiens nach Europa, sie stammen aus indischen Herrschersammlungen. Darunter drei Throne, eine Sänfte - angefertigt aus vergoldetem Silber, mit Edelsteinen besetzte Waffen, Gemälde, Fotografien, indischer Turbanschmuck und Schmuck, der bei Cartier und Van Cleef & Arpels im 20. Jahrhundert in Auftrag gegeben wurde. schmuck maharadscha

Die 250 Ausstellungsgegenstände stammen aus drei Jahrhunderten und umspannen den Zeitraum vom 18. Jahrhundert, dem Beginn der großen Ära der Maharajas, bis 1947, dem Ende der britischen Herrschaft in Indien. Damit wird der geschichtliche und gesellschaftliche Wandel der Rolle der Maharajas wie auch ihr Einfluss als Kunstmäzene Indiens und Europas anhand ebenso seltener wie schöner Stücke veranschaulicht.


Die königlichen Sammlungen von Udaipur und Jodhpur stellen einige herausragende Gemälde und Objekte als Leihgaben zur Verfügung. Ein weiteres Objekt, das zum ersten Mal in Europa zu sehen sein wird, ist das Kollier von Patiala, Teil des größten Einzelauftrags, den Cartier jemals ausführte. Das Kollier wurde 1928 fertig gestellt und im Jahr 2002 restauriert; es fasste ursprünglich 2.930 Diamanten und kam auf fast 1000 Karat.

Den Auftakt der Ausstellung macht eine Prozession mit lebensgroß nachgebildeten Elefanten und Pferden, die prächtig geschmückt die silberne Sänfte eines Maharajas tragen und einen Eindruck eines solch bombastischen indischen Umzugs geben.

Danach wird das Herrschermodell Indiens um 1800 und die Rolle der Maharajas als spirituelle und militärische Führer, Politiker und Mäzene anhand von außer-gewöhnlichen Exponaten vorgestellt. Die Symbole ihres Standes sind unter anderem ein "Gaddi" (Thron) aus Udaipur, aufwendig gearbeiteter Turbanschmuck, Zeremonienschwerter wie auch ein goldener, mit Diamanten besetzter "Ankus" (Treibstock für Elefanten). Eine Sänfte aus Jodhpur trug die Maharani (Frau des Maharajas) und erlaubt den seltenen Einblick in das Leben der Frauen in den Palästen. Das Innere der Sänfte ist mit originalen Drucken und Kissen ausgestattet.

Anschließend erzählt die Ausstellung von der Machtverschiebung und dem kulturellen Wandel im Indien des 18. und 19. Jahrhunderts. Der Zerfall des Mogulreichs führte zu einer Zeit politischen Umbruchs, in der rivalisierende indische Herrscher Land für sich beanspruchten. Zu bewundern sind hier der goldene Thron des Maharajas Ranjit Singh wie auch die Waffen und die Rüstung von Tipu Sultan von Mysore und des Maratha-Herrschers Yeshwant Rao Holkar von Indore. Diese Ära ist auch geprägt von der raschen Ausweitung der territorialen Interessen der Britischen Ostindien-Kompanie, was zu einer Vermischung englischer und indischer Kultur führte. Diese spiegelt sich deutlich in Objekten wie dem "Spode" Tafelservice und einem Stuhl wider, der für den Nawab (Herrscher) von Awadh im Stil des "Ägyptischen Revival" entworfen wurde.

Das nächste Kapitel widmet sich den imperialen Versammlungen, den so genannten Durbars des Raj, was großformatige Gemälde und seltenes Filmmaterial anschaulich machen. Dieser Teil der Ausstellung zeigt auch einen Teppich aus Perlen, Rubinen, Smaragden und Diamanten, der für den Maharaja von Barod gewebt und auf dem Durbar im Jahr 1903 ausgestellt wurde.

Der letzte Teil der Ausstellung befasst sich mit der Rolle der "modernen" Maharajas während der Zeit des Raj und dem zunehmend europäischen Einfluss auf ihr Leben. Fotografen und Künstler wie Man Ray, Cecil Beaton oder Rja Ravi Varma dokumentieren mit Porträts von Maharajas und ihrer Frauen sowohl in indischer als auch europäischer Kleidung diesen Wandel.

Das Mäzenatentum der Maharajas bescherte europäischen Unternehmen die größten Aufträge und brachte luxuriöse Arbeiten hervor. Beispiele dafür sind Saris von einem führenden französischen Haut-Couture-Designer, ein Kostüm von Madeleine Vionnet, ein Kollier mit Diamanten und Smaragden von Van Cleef & Arpels und ein Reisekoffer von Louis Vuitton.

Die Maharajas waren auch die Förderer der sich damals entwickelnden europäischen Avantgarde. Ebenfalls in der Ausstellung zu sehen ist Mobiliar im Stil des Art Decor, das in den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts vom Maharaja von Indore für seinen Palast in Auftrag gegeben worden war. Auch architektonische Entwürfe für den Palast Umaid Bhawan, eine moderne Residenz, die auf Wunsch des Maharajas von Jodhpur erbaut wurde, ist zu sehen.

Diese Ausstellung belegt, dass Indiens Herrscher nicht nur bedeutende Kunstmäzene im eigenen Land, sondern auch im Westen waren. Gleichzeitig wird die faszinierende geschichtliche Entwicklung der Rolle der Maharajas vom frühen 18. Jahrhundert bis zu den letzten Tagen des Raj erzählt.


Die Kunsthalle der Hypo-Kulturstiftung ist stolz darauf, als Partner des Victoria and Albert Museums "Maharaja: Pracht der indischen Fürstenhöfe" zu präsentieren. München ist neben London der einzige Ort für diese außergewöhnliche Präsentation. Es ist die erste Schau, die einen umfassenden Blick auf die Welt der Maharajas und ihre einzigartig reiche Kultur wirft.


http://www.hypo-kunsthalle.de


12. Februar – 23. Mai 2010
täglich 10 bis 20 Uhr
16. Februar (Faschingsdienstag)
nur bis 14.00 Uhr geöffnet

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27.7.09

Tipps für Goldkäufer

Das Journal Euro am Sonntag vom 26.Juli 2009 hatte Tipps für Goldkäufer, hier der Text zu dem Gold Thema

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7.7.09

Nachlass der Romanows wiederentdeckt

Nachlass Romanov
Golddosen und Manschettenknöpfe aus dem Besitz russischer Zaren und Großfürsten vor der Plünderung während Revolutionswirren verborgen, Jahrzehntelang in Vergessenheit geraten und nur durch Zufall wieder entdeckt!
90 Jahre vergingen, bis die bisher unbekannten Fabergé-Pretiosen aus dem Besitz der Großfürstin Maria Pawlowna, gebürtige Marie Herzogin zu Mecklenburg-Schwerin ihren Weg ans Tageslicht wieder fanden.

Im November diesen Jahres wird eine außergewöhnliche, wiederentdeckte Sammlung, unter anderem mit exquisiten Fabergé-Objekten, auf dem Markt angeboten.

Die seltenen und persönlichen Stücke, wie z. B. elegante Zigarettenetuis und eine Auswahl an prachtvollen Manschettenknöpfen, unter anderem bedeutende edelsteinbesetzte Emaile- und Perlmuttarbeiten aus der Werkstatt Fabergés, bekrönt mit Monogrammen, kaiserlichen Inschriften und Wappen, gehörten Ihrer Kaiserlichen Romanov Schmuck, Romanow JewelsHoheit Maria Pawlowna, Großfürstin Wladimir (1854-1920) und ihrem verstorbenen Ehemann Seiner Kaiserlichen Hoheit Großfürst Wladimir Alexandrowitsch (1847- 1909), Sohn von Zar Alexander II. und Bruder von Zar Alexander III.

Im November 1918, zeitgleich mit dem Abbruch der diplomatischen Beziehungen zur russischen Revolutionsregierung, wurden die Preziosen in der Schwedischen Gesandtschaft hinterlegt.
Sotheby’s wurde mit der Versteigerung dieser Gruppe bedeutender Objekte mit der Provenienz der Romanows beauftragt. Es wird ein Gesamtergebnis in der Größenordnung von einer Million Pfund erwartet.

Quelle: Sothebys

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25.5.09

Star of Josephine - Cullinan Diamant

Der am 12. Mai 2009 in Genf verkaufte prachtvolle blaue Diamant trägt nun den Namen „Star of Josephine“.


Der stolze Besitzer, Joseph Lau Luen-Hung, ein renommierter Sammler und Connaisseur aus Hongkong, hat diesen äußerst seltenen, lupenreinen blauen Diamanten mit einem Gewicht von 7,03 Karat für $ 9,488,754 (CHF 10,498,500 / € 7,024,336) gekauft. Der Käufer hat bereits von seinem Recht Gebrauch genommen, den Stein zu benennen, der jetzt „Star of Josephine“ heißt.



Dieser aus einem Rohdiamanten (Gewicht von 26,58 Karat) hervorgegangene Diamant wurde im letzten Jahr in der historischen Cullinan-Diamantenmine von Petra Diamonds in Südafrika entdeckt und nun im Mai 2009 zu zwei Weltauktionsrekordpreisen versteigert: Zum einen erzielte der 7-Karat-Diamant den Weltauktionsrekord im Pro-Karat-Preis für einen Edelstein und zum anderen für einen als leuchtend blau klassierten Diamanten.

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