9.4.10

Gold - Goldpreis Rekordhöhe

Eine neue Rekordhöhe für Gold wurde heute erreicht, das Gramm Feingold € 27,74 für das Gramm Feingold. Der Preis für eine Feinunze (31,1 Gramm)lag bei fast 863 Euro.

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30.3.10

Korallen und Ihre Bedrohung durch die Erwährmung

Die schutzlosem Korallen erbleichen, meldet eine Forschergruppe Cornell University, Ithaca.
Korallen, Korallenkette


Der Schützende Biofilm auf Korallen verschwindet bei zu hohen Wassertemperaturen
Korallenriffe sind ein Lebensraum für zahlreiche Fische und andere Tierarten.

Auch üben ihre Farbenpracht und Artenvielfalt eine starke Anziehungskraft auf Touristen aus, jedes Jahr besuchen etwa acht Millionen Touristen das Great Barrier Reef vor der Küste Australiens.
Die Korallenriffe sind aber inzwischen durch den Klimawandel bedroht, denn bei zu hohen Wassertemperaturen stoßen die Korallentiere nämlich Algen ab, die ihre Versorgung mit Nährstoffen sicherstellen. Da diese Untermieter den Korallen auch ihre Farbe verleihen, bleichen sie beim Absterben aus.
Die Studienleiterin Jones: "Vor unserer Studie sind aber die hierbei zugrunde liegenden Mechanismen nicht verstanden worden". Nun ist klar, dass Krankheitserreger die Riffe abtöten.

Die Erwärmung der Meere lässt Korallen absterben, ihr Schutzschild aus Mikroorganismen wird geschwächt, das haben US-Biologen mit Hilfe von Computersimulationen herausgefunden. Danach dämmt ein Mikrofilm aus Bakterien auf der Oberfläche der Korallen die Vermehrung anderer Bakterien ein, die bei den Korallen Krankheiten auslösen. Bei steigenden Wassertemperaturen dünnt die Schutzschicht aus, wodurch sich die Krankheitserreger stärker ausbreiten. Die sichtbaren Folgen sind das Ausbleichen der Korallen und dann ihr Absterben.

Das Verhalten von Bakterien auf den Korallen nachvollziehen zu können, wurde von den Wissenschaftlern nachgebildet, die eine Gruppe besiedelt die Korallenoberfläche und funktioniert als Schutzschild gegen krankheitserregende Bakterien. Der Abwehrwall der Mikroorganismen kommt aber mit höheren Wassertemperaturen nicht zu recht, fanden die Forscher heraus. Ihre Zahl geht drastisch zurück, während sich die gesundheitskritischen Bakterien stark vermehren. "Es gibt eine kritische Grenze, bei der das System plötzlich in einen Krankheitserreger-dominierten Zustand springt", erklärt Jones. Dadurch werden die Korallen geschwächt – im Extremfall bis hin zum Abstoßen der Algen und nachfolgendem Absterben.

Weiter zeigten die Computersimulationen auch die Hartnäckigkeit der Krankheitsauslöser, wenn sich diese erst mal auf der Korallenoberfläche etabliert haben: Sie bleiben dort sitzen, auch wenn sich das Wasser wieder abkühlt und die Bedingungen eigentlich wieder optimal für die schützenden Bakterien wären. Diese Erkenntnis stimmt auch mit früheren Beobachtungen überein. Zudem ist die Anzahl der Keime im Meerwasser, die sich bei einer geschwächten Abwehr auf den Korallen ansiedeln, auch von der Wasserqualität abhängig. Neben dem Kampf gegen die Klimaerwärmung sei es deshalb wichtig, die Wasserqualität zu verbessern, schließen die Forscher.
Laura Jones (Cornell University, Ithaca), Bild der Wissenschaft

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26.3.10

Elfenbein - kostbar wie Gold, Edelsteine oder Perlen


Elfenbein, durfte in keiner herrschaftlichen Kunstkammer fehlen und war begehrt bei den fürstlichen Sammlern, sei es aus Elefanten-, Nashorn-, Walross- oder Flusspferdeschädeln.

Mit Bergkristallen und Gold verziert, ist der sogenannte Asturius Buchdeckel eines der prachtvollsten Stücke in der Ausstellung und Elfenbein war das richtige Geschenk für Personen in einem hohem Amt, Fürsten, Herzöge und hohe geistliche Würtenträger, geneigt zu machen....das Werbegeschenk des Mittelalters.

Bedeutende spätantike, frühmittelalterliche und gotische Elfenbein Arbeiten besitzt das Bayerische Nationalmuseum vor allem eine reiche Sammlung barocker Elfenbeinplastik, sie werden jetzt im Dialog mit der Sammlung des Hessischen Landesmuseums Darmstadt vom 27. März 2010 bis 17. Oktober 2010 in München ausgestellt.

Die Elfenbeine aus Darmstadt befinden sich großteils seit über 200 Jahren in Museumsbesitz. Sie stammen aus dem 5. bis 15. Jahrhundert und führen die vielfältigen Verwendungsformen vor Augen, die das Material im profanen und kirchlichen Bereich gefunden hat. Zugleich ergibt sich eine spannende Gegenüberstellung mit Werken aus der Münchner Elfenbeinsammlung.

Zwei Wittelsbacher Fürsten waren besondere Liebhaber von Elfenbein: Kurfürst Maximilian I. von Bayern und Kurfürst Johann Wilhelm von der Pfalz.
Ein wesentlicher Teil der Münchner Sammlung barocker Elfenbeinskulpturen stammt aus der Sammlung des Kurfürsten Johann Wilhelm

Um 1600 wurde Elfenbein als Material für kleinformatige Skulpturen und für Drechselarbeiten wieder sehr begehrt. So haben die besten deutschen Barockbildhauer, wie Georg Petel, Justus Glesker und Balthasar Permoser, in Elfenbein gearbeitet.

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12.2.10

Maharaja - Indiens Pracht

schmuck maharaja maharadscha
1001 Nacht in München - die Pracht der Indischen Fürstenhöfe
Einen faszinierenden Einblick in das Leben der "König aller Könige" Maharajadhirajdas von dem der Begriff Maharaja abgeleitet wird, bietet jetzt die Münchner Hypo Kulturhalle.

250 autentische Ausstellungsstücke geben Aufschluss über Tracht und Haltung eines Monarchen.
Gewänder und Juwelen mit den sich der Herrscher kleidete und schmückte und die Gegenstände mit denen er sich umgab, an sich schon Werke von großer Schönheit und hohem Wert.
Ihren tieferen Sinn erhalten sie jedoch als Symbole der Macht, des Rangs und der Rolle des Herrschers. Der Anblick eines Königs in Glanz und Pracht "schön, gesund, rein und duftend, mit Schmuck beladen auf seinem Thron sitzend, galt als glücksverheißend und freudebringend für das Volk"!

Diese Vorstellung ist ein wichtiges Element des indischen Konzeptes der verheißungsvollen Begegnung mit einem höheren Wesen, denn der Maharadscha hatte eine weitere Funktion, er war auch Mediator zwischen dem Volk und den Göttern.
Bei den spektakulärsten Inszenierungen solcher Darshans erschien der Herrscher bei einem Hoftag oder zog auf dem Rücken eines Elefanten feierlich durch sein Reich.
Die Rituale waren für Muslime, Sikhs und Hindus gleich bedeutsam, denn die fremden Eroberer beeinflussten nicht nur die indische Vorstellung vom Königtum, sondern übernahmen selbst vieles von dem, was sie in Indien vorfanden.

Erhalten aus dieser Zeit sind Skizzen oder Gemälde, aber auch reale Dinge wie der Schmuck des Maharaja von Nawanagar - das Zeremonial Collier seine Smaragde und Abbildungen von seiner Kollektion an Diamantschmuck für den Turban kann man nun sehen.

Der elegante Smaragdschmuck des Maharani von Baroda ist in seiner ganzen Herrlichkeit in Natura zu bewundern.

Ein Herrscher hatte sich angemessen zu verhalten, zu seinen königlichen Pflichten gehörte der Schutz seiner Untertanen, die Schlichtung in Streitfällen, die Rechtssprechung und das Verhängen von Strafen. Kriegerische Fähigkeiten waren ebenso wichtig wie Kentnisse über Rechtslehre und diplomatische Gewandtheit, ein König sollte einerseits weise und mildtätig, andererseits tapfer im Kampf und geschickt bei der Jagd sein. Ein indischer Herrscher erfüllt sein "Rajadharma" auch durch die Förderung von Musikern, Dichtern aber auch Künstlern und vor allem Kunsthandwerkern:

Beispiele davon sind nun in der Ausstellung zu bewundern, herausragend in seiner Einzigartigkeit ist ein Perlen Baldachin, dem berühmten Perlen Teppich der Maharani von Baroda sehr ähnlich.

Geschnittene Smaragde und Edelsteine in feiner Handwerksarbeit und das imposante Collier des Maharadschas von Patiala das ganz typisch für den Schmuck des Maharadschas war und der Symbolsprache des Königtums angemessen. Ein Schmuck ausschliesslich für den Herrscher gefertigt, wie ein Panzer aus Diamanten und Platin..... auch wenn die orginal Diamanten nicht mehr im Kollier betören, gibt es doch einen umwerfenden Eindruck.

Bis zum 24. Mai 2010 täglich von 10-20 Uhr können die Exponate aus 3 Jahrhunderten sowie historische Filmausschnitte in der Kunsthalle der Hypo-Kulturstiftung besichtigt werden.
Näheres unter www.hypo-kunsthalle.de

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29.1.10

Hope Diamant und Wittelsbacher Diamant untersucht

blauer Diamant
Könnten die beiden blauen Diamanten Zwillinge sein ??

Das Geheimnis ist gelüftet - die Experten und Forscher des Smithonian Instituts haben Spektralanalysen angefertigt und die beiden Steine unter dem Diamantmikroskop untersuchen können, dabei stellte sich schnell heraus, sie sind nicht vom gleichen Rohstein.
Die Analyse und Aufnahmen von den beiden blauen Diamanten zum Vergleich>>

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12.1.10

Blauer Wittelsbacher Diamant hat einen neuen Schliff

Der teuerste blaue Diamant der Welt wurde neu geschliffen.

Die einen sprechen von Barbarei, die anderen von Optimierung....
vom 28.Januar 2010 bis 1.August 2010 ist der Diamant im Smithonian in NY ausgestellt, zusammen mit einem weiteren seltenen blauen Diamanten, dem Hope Diamanten.

Bei der Gelegenheit wird von dem Spezialisten Team eine Untersuchung durchgeführt, ob diese beiden raren Diamanten den gleichen Herkunftsort haben.

mehr dazu:
http://www.royal-magazin.de/german/bayern/blaue-wittelsbacher/wittelsbacher-diamant-neuschliff.htm

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11.12.09

KÖNIGIN LUISE

diadem königin luise preussen

MISS PREUSSEN 2010!! LEBEN UND MYTHOS DER KÖNIGIN VON PREUSSEN


Neben Friedrich dem Großen, ist Königin Luise (1776-1810) die populärste dynastische Gestalt der preußischen Geschichte, ihren 200. Todestag im Jahr 2010 wird mit drei Ausstellungen und zahlreichen Veranstaltungen begangen und der beliebten Königin bedacht.

Luises Schönheit und Anmut, ihre Natürlichkeit und ihr harmonisches Familienleben machten sie schon zu Lebzeiten zur Legende. Der Einsatz der Königin für bahn brechende politische Reformen und ihre Gegnerschaft zu Napoleon ließen sie zur Hoffnungsträgerin in Preußens schwerer Zeit zu Beginn des 19. Jahrhunderts werden.

Nach ihrem frühen Tod setzte eine kollektive Trauer ein, wie sie in der Gegenwart allenfalls mit der Trauer um den Tod von Diana, Princess of Wales, vergleichbar ist und historisch betrachtet Parallelen zu den Prozessen nach dem Tod Elisabeth von Österreichs und Evita Peróns aufweist.

Die Lebensspanne Königin Luises umfasst die Zeit um 1800, von der Französischen Revolution über den europäischen Aufstieg Napoleons, das Ende des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation, den Zusammenbruch Preußens bis zum Beginn der preußischen Reformen und markiert damit die Schnittstelle von Aufklärung und Moderne- eine Zeit, die die europäische Entwicklung maßgeblich beeinflusst hat und die in vielen Bereichen bis heute prägend wirkt.

Der plötzliche Tod Luises traf Preußen 1810 auf einem historischen Tiefpunkt wie ein Blitzschlag.Die verschiedenen Rollen der Königin als Schönste der Frauen, als tugendhafte und bürgerlich lebende Mutter und Gattin, als politisch aktive, national denkende und standhafte Königin, als Märtyrerin, Heilige und nationaler Schutzgeist sowie ihre kaiserzeitliche Instrumentalisierung als imperialistische Reichsgründerin werden thematisiert. Die Rollen und Facetten der Königin verdeutlichen unter anderem Modelle weiblicher Familienrollen und weiblicher Bildung, bürgerliche Hoffnungen auf eine Erneuerung von Monarchie und Gesellschaft und die Entwicklung von nationalen Mythenkonstrukten bis in die Gegenwart im internationalen Kontext wie auch gegenläufige Reaktionen darauf.

Bereits das Leben der preußischen "Königin der Herzen" bot alle medial bedeutsamen Ingredienzen wie Erotik, Liebe, Action, Spannung, Drama und Tragik um einen "Star". So entwickelte sich nach ihrem Tod ein politischer Mythos um ihre Person, der in Deutschland ohne Beispiel ist. Er wurde maßgeblich in den Befreiungskriegen gegen Frankreich wirksam und erreichte seinen Höhepunkt im Kaiserreich nach 1871.

Ihr Opfertod begründete die Erbfeindschaft mit Frankreich und bewirkte ihre Verklärung als Schutzgeist der preußischen Freiheitskämpfer und deren Rache. In scheinbarer Wiederholung der Geschichte wurde ihr Tod 1870/71 erneut gerächt und Luise als Mutter des neuen deutschen Kaisers zur mythischen Reichsgründerin....Sie war auch die Mutter der Zarin von Rußland!!
Ihre Standhaftigkeit vor dem Feind Napoleon diente noch nach dem Ende der Monarchie Deutschnationalen zum Vorbild und Nationalsozialisten zum Instrumentarium für Durchhalteparolen.


Im Rahmen der Preußenrenaissance, die sich verstärkt nach der Wiedervereinigung entwickelte, hat sie in der Gegenwart Teil am positiven Bild eines Preußens des Idealismus und Klassizismus, sowie des Preußens der einleitenden Reformen Steins und Hardenbergs zur modernen Gesellschaft.

Als nationale Ikone und Inbegriff der deutschen Frau bildet Königin Luise ein Kernstück der historischen Mythologie der Deutschen im 19. und 20. Jahrhundert. Ihre politische Vereinnahmung zu verschiedenen Zeiten, von verschiedenen Seiten und zu verschiedenen Zwecken läßt große Teile der preußischen und deutschen Geschichte sichtbar werden und weist darüber hinaus auch auf europäische Kontexte, besonders in der Rezeption Frankreichs, wo sich in der napoleonischen Propaganda ein eigener, feindlich gesinnter Luisenmythos entwickelte.

Eine große Ausstellung im Schloss Charlottenburg bildet den Auftakt zu zahlreichen Veranstaltungen, mit denen die Stiftung Preussische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg der Königin in ihrem 200. Todesjahr 2010 gedenkt. Der Charlottenburger Ausstellung folgen Projekte im ländlichen Schloss Paretz mit einer Präsentation der Kleider Luises im Kontext der Mode ihrer Zeit, sowie auf der Pfaueninsel, wo sich Gegenwartskünstler in einem Konzept der Verknüpfung von Kunst und kultureller Bildung mit dem Ort und der preußischen Königin auseinander setzen.



Schloss Charlottenburg bildet den Mittelpunkt des Luisenjahres 2010. Mit Sonderausstellungsräumen im Neuen Flügel und an authentischen Orten begegnen.

Über 350 Gemälde, Skulpturen, Grafiken und Dokumente, darunter Meisterwerke von Karl Friedrich Schinkel, Johann Gottfried Schadow und Christian Daniel Rauch, laden in der Ausstellung im Neuen Flügel zu einer Annäherung an das Leben und Nachleben von Königin Luise ein. Ein großer Teil der Exponate entstammt dem Besitz der SPSG, die über die maßgeblichen Luisenobjekte verfügt. Außerdem präsentiert die Ausstellung außer Spitzenexponaten aus Museen des Berliner Raums auch hochkarätige Leihgaben aus Deutschland und dem europäischen Ausland.

Das Mausoleum beherbergt Luises Grabstätte und die bedeutende Marmorsarkophagskulptur von Christian Daniel Rauch. Anlässlich des Luisenjahres wird die Sarkophagskulptur erstmalig gereinigt und restauriert, und ist auch das erste Mal seit ihrer Aufstellung 1814, wieder zu besichtigen, ein Besuch, der normalerweise nur Angehörigen des Hauses Hohenzollern vorbehalten ist.

Die Luisenwohnung wird entsprechend der erhaltenen Inventarlisten von 1800 und 1810 nahezu authentisch rekonstruiert. Hierfür stehen fast 90% der originalen Möbel zur Verfügung, handbemalte Seidentapeten werden nach alten Entwürfen neu gefertigt. Die Einrichtung stellt einen Höhepunkt während der Ausstellungsdauer und darüber hinaus dar.

Luise. Leben und Mythos der Königin
Berlin, Schloss Charlottenburg Neuer Flügel
6. März 31. Mai 2010


Luise. Leben und Mythos der Königin Ca. 130 Seiten mit zahlreichen Farbabbildungen, Herausgeber SPSG, 9,95 Euro - Ausstellungsführer

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