Grünes Gewölbe in neuer Pracht
Repräsentativer Schmuck der sächsischen Könige wieder an seinem ursprünglichen Platz
Die Raumfolge trug schon im 16. Jahrhundert aufgrund den teilweise malachitgrün gestrichenen Architekturteilen den Namen "Geheime Verwahrung des Grünen Gewölbes". Schon zu jener Zeit dienten sie als Tresor für die sichere Aufbewahrung kostbarer Gegenstände und Unterlagen.
Zwischen 1723 und 1730 erhielten die gewölbten Räume ihre aufwendige barocke Innenausstattung.

August der Starke schuf damit ein einzigartiges Schatzkammermuseum, in dem er seine Kostbarkeiten einer, wenn auch beschränkten, Öffentlichkeit präsentierte. Die Wiedereinrichtung des Grünen Gewölbes richtet sich, soweit möglich, an den noch heute erhaltenen Inventaren von 1733, welche die Aufstellung der Kunstwerke unter August dem Starken für jeden Raum dokumentiert.* Vorgewölbe* Bernsteinzimmer* Elfenbeinzimmer* Weißsilberzimmer* Silbervergoldetes Zimmer* Pretiosensaal* Eckkabinett* Wappenzimmer* Juwelenzimmer* Bronzen- und Renaissancebronzenzimmer
Zum Dresdner Stadtjubiläum 2006 öffnet das „Historische Grüne Gewölbe“ im Erdgeschoss des Westflügels des Schlosses am 15. September für Besucher seine Pforten. Wie vor dem Krieg und der Zerstörung durch den Bombenangriff auf Dresden 1945, kann dann das Publikum die Objekte direkt in Augenschein nehmen. In diesen Räumlichkeiten realisierte von 1723 bis 1730 August der Starke seine Vision vom barocken Gesamtkunstwerk als Ausdruck von Reichtum und absolutistischer Macht.
Umfangreiche Restaurierungen und Teilrekonstruktionen, sowie der Wand und Deckenanstrich in Orginalfarbe, lassen das Raumgefüge dann in neuem, z.t ungewohnten Glanz erstrahlen. Die intensiven Farben ohne Patina führen zu interessanten Effekten und sind eine überwältigende Erfahrung, selbst ohne die Pretiosen ist das Grüne Gewolbe an sich beeindruckend.
Im Einklang mit der festlichen Architektur werden sich dort etwa 3000 Kunstwerke
Den Höhepunkt des Rundgangs bildet das Juwelenzimmer mit den Juwelengarnituren Augusts des Starken und seines Sohnes, einer einmaligen historischen Kollektion repräsentativen Schmucks des 18. Jahrhunderts.
© Staatliche Kunstsammlungen Dresden, Grünes Gewölbe
Die Raumfolge trug schon im 16. Jahrhundert aufgrund den teilweise malachitgrün gestrichenen Architekturteilen den Namen "Geheime Verwahrung des Grünen Gewölbes". Schon zu jener Zeit dienten sie als Tresor für die sichere Aufbewahrung kostbarer Gegenstände und Unterlagen.
Zwischen 1723 und 1730 erhielten die gewölbten Räume ihre aufwendige barocke Innenausstattung.

August der Starke schuf damit ein einzigartiges Schatzkammermuseum, in dem er seine Kostbarkeiten einer, wenn auch beschränkten, Öffentlichkeit präsentierte. Die Wiedereinrichtung des Grünen Gewölbes richtet sich, soweit möglich, an den noch heute erhaltenen Inventaren von 1733, welche die Aufstellung der Kunstwerke unter August dem Starken für jeden Raum dokumentiert.* Vorgewölbe* Bernsteinzimmer* Elfenbeinzimmer* Weißsilberzimmer* Silbervergoldetes Zimmer* Pretiosensaal* Eckkabinett* Wappenzimmer* Juwelenzimmer* Bronzen- und Renaissancebronzenzimmer
Zum Dresdner Stadtjubiläum 2006 öffnet das „Historische Grüne Gewölbe“ im Erdgeschoss des Westflügels des Schlosses am 15. September für Besucher seine Pforten. Wie vor dem Krieg und der Zerstörung durch den Bombenangriff auf Dresden 1945, kann dann das Publikum die Objekte direkt in Augenschein nehmen. In diesen Räumlichkeiten realisierte von 1723 bis 1730 August der Starke seine Vision vom barocken Gesamtkunstwerk als Ausdruck von Reichtum und absolutistischer Macht.
Umfangreiche Restaurierungen und Teilrekonstruktionen, sowie der Wand und Deckenanstrich in Orginalfarbe, lassen das Raumgefüge dann in neuem, z.t ungewohnten Glanz erstrahlen. Die intensiven Farben ohne Patina führen zu interessanten Effekten und sind eine überwältigende Erfahrung, selbst ohne die Pretiosen ist das Grüne Gewolbe an sich beeindruckend.
Im Einklang mit der festlichen Architektur werden sich dort etwa 3000 Kunstwerke

Historisches Grünes Gewölbe. Blick in das Juwelenzimmer. Im Vordergrund der Mohr mit der Smaragdstufepräsentieren, die vor reich verzierten und verspiegelten Schauwänden oder auf Prunktischen frei aufgestellt sind - eine einzigartig barocke Ausstattung, hinter deren überbordender Fülle das einzelne Kunstwerk zurücktritt.
Den Höhepunkt des Rundgangs bildet das Juwelenzimmer mit den Juwelengarnituren Augusts des Starken und seines Sohnes, einer einmaligen historischen Kollektion repräsentativen Schmucks des 18. Jahrhunderts.
© Staatliche Kunstsammlungen Dresden, Grünes Gewölbe


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