27.9.07

Die königliche Pracht von Marie-Antoinettes Perlen

perlen
"The Royal Splendour of Marie Antoinette’s Pearls" heisst es bei Christies im Dezember und eine weitere Perlen Rarität steht zum Verkauf und lässt Sammlerherzen höher schlagen, das wird ein heisser Perlenwinter....

Seit 200 Jahren ist diese Perlenkette im Familienbesitz und noch nie auf einer Auktion zum Verkauf angeboten.

Ein Beutel mit Perlen und Diamanten wurden von Königin Marie Antoinette von Frankreich(1755-1793) an Lady Sutherland, Elizabeth Leveson-Gower, der Frau des britischen Botschafter (1790-92) Lord George Leveson-Gower vor Ihrer Abreise zur Aufbewahrung übergeben.
Jeder andere hätte sein Leben riskiert, jedoch Lady Sutherland genoss diplomatische Immunität.

Die Perlen und Diamanten sollten als Sicherheit dienen, zur Flucht der Königin, ein Plan, der nie verwirklicht werden sollte.
Die Diamanten wurden in die Sutherland Diamanthalskette umgearbeitet, während die Perlen später anlässlich der Hochzeit 1849 angebracht wurden, als der Enkel der Lady Elizabeths, George Granville William Sutherland-Leveson-Gower und Anne Heu-Mckenzie heirateten.
source/copyright:christies

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21.9.07

Wenn Könige schenken


Zuerst das Geschenk von Edward VIII. König von Grossbritannien, Irland und England,
Kaiser von Indien an seine grosse Liebe Wallis Simpson, dann Geschenk des Modekönigs Calvin Klein an seine Frau.

Am 4. Dezember 2007 wird Sotheby’s in New York in Rahmen der Auktion „Magnificent Jewels“ prachtvolle Juwelen aus der Sammlung Kelly und Calvin Klein versteigern.

In drei Losen werden ein mit Naturperlen und Diamanten besetztes Kollier, ein mit Naturperlen und Diamanten besetzter Anhänger sowie ein Paar Diamant-Ohrringe, die mit einer schwarzen und weißen Perle besetzt sind, zum Aufruf kommen.

1987 haben Kelly und Calvin Klein diese wunderschönen Schmuckstücke in der legendären Sotheby’s-Auktion The Jewels of the Duchess of Windsor, die in Genf durchgeführt wurde, erworben.

Kelly Klein über diese Perlen:
„Diese Perlen haben einen ganz speziellen Platz in meinem Herzen.
Sie waren ein frühes Geschenk von Calvin und stehen für Zuneigung und einem Zukunfts- Versprechen.
Perlen, sind im Gegensatz zu Diamanten oder Gold sehr unterschiedlich.
Sie sind warm, geheimnisvoll, ein kleines Wunder, das durch die Natur entstanden ist. Sie sollten nah auf der Haut getragen werden.
Ich hoffe dass sie, wie schon in der Vergangenheit, als Geste der Liebe weitergeben werden, häufig und stolz getragen!“

Das Kollier, der Anhänger und die Ohrringe, die in drei Einzellosen zum Aufruf kommen werden, haben einen Gesamtschätzpreis von $ 2 Millionen – 3,1 Millionen.
Quelle /Bild: sothebys

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17.9.07

Preziosen und Kleinode aus Lapislazuli, Diamanten,Brillanten, Perlen und Email

Kunsthandwerkliche Golddosen mit allerlei Zierrat hatte man in der "Galanten Zeitalter" gerne griffbereit.
Ausführungen mit scharnierlosem Deckel fanden als Bonbonieren oder auch als Puderdosen Verwendung.
Solche zum schmuckhaften Zubehör der Standespersonen zählenden Golddosen, die nicht nur materiell kostbare, sondern auch in Entwurf und Ausführung anspruchsvolle Kunstwerke handlichen Formats darstellten, galten schon früh als begehrte Sammelobjekte.

Der ursprünglichen Funktion nach handelte es sich bei den Dosen zumeist um Tabatieren zur Aufnahme von Schnupftabak, zu dem Herren wie Damen im gerne griffen.

Von Ende November 2007 bis Ende März 2008 zeigt das Bayerische Nationalmuseum die Sonderausstellung
"Die Prunktabatieren des Fürstenhauses Thurn und Taxis". Im Mittelpunkt steht das einzigartige Ensemble von 55 Golddosen der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts, die das Bayerische Nationalmuseum mit dem Kernbestand der Kunstsammlungen des Fürstenhauses Thurn und Taxis erworben hat.


Die höchst qualitätvollen Tabatieren aus Frankreich, Deutschland, Österreich, der Schweiz, England und Russland bestechen nicht nur durch die kunsthandwerklich perfekte Ausführung, sondern sind oft auch durch üppigen Edelsteinbesatz wie feinste Emailmalerei ausgezeichnet; verschiedene Dosen bestehen aus Bergkristall, Lapislazuli, Achat und anderen Hartsteinen, Edelsteinen oder sind mit beschnitzten Elfenbeinplättchen und japanischen Lacktäfelchen versehen.
familienschmuck -
Die bereits 1796 in einem Prezioseninventar dokumentierten Tabatieren wurden größtenteils von Fürst Carl Anselm von Thurn und Taxis (1733-1805) gesammelt, der als Prinzipalkommissar den Kaiser am Immerwährenden Reichstag in Regensburg vertrat und über bedeutende Einkünfte aus der Thurn und Taxis-Post verfügte.

Heute bilden die Tabatieren des Thurn und Taxis-Museums einen historisch geschlossenen Komplex hohen Ranges, für den sich in deutschen Museen keine Entsprechung findet.
Drüber hinaus werden die Tabatieren in der Sonderausstellung im Kontext der Kulturgeschichte des 18. Jahrhunderts präsentiert. Prächtige Damenkostüme und Herrenröcke aus luxuriösen Seidenstoffen sowie verschiedenste Accessoires – wie Fächer, Etuis, Taschenuhren und Spazierstöcke – veranschaulichen auf lebendige Weise die höfische Kultur des Rokoko und frühen Klassizismus.

Tabatiere
Jean-Joseph Barrière
Paris, um 1784-85
Gold, Email, Brillanten

Die Prunktabatieren
des Fürstenhauses Thurn und Taxis

1. Dezember 2007 bis 30. März 2008
Bayerisches Nationalmuseum
Prinzregentenstraße 3, 80538 München
quelle: www.bayerisches-nationalmuseum.de © Bayerisches Nationalmuseum München

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12.9.07

Das Erbe der goldenen Göttin

Schmuck von Fürstin Gracia Patricia und der Grimaldi Familie

Grace Kelly war die erste Stilikone unserer Zeit, bevor man diesn Begriff überhaupt erfand. Die Märchenhochzeit des Jahrhunderts 1956 mit dem Nachkommen des seeräuberischen Adels Grimaldi wird zum Medienereignis des neuen beginnenden Fernsehzeitalters, mit ihr erwacht Europas älteste Zwergmonarchie aus dem Dornröschenschlaf.

Als Powerfrau ist sie rund um die Uhr im Einsatz und organisiert Spendenempfänge - veranstaltet Benefiz-Galas auf der sie sammelt und wir sie bewundern konnten.
Gracia Patrica verstand alles mit ihrem unnachahmlichen Eleganz zu machen. Ihr Gespür für Klasse ließ sie nie im Stich, ihre Roben waren niemals zu kurz, zu lang oder zu tief ausgeschnitten. Sie leuchtete wie eine goldene Göttin.
Auch der Denkmalschutz lag ihr am Herzen, dass der Hermitage, ein wunderbar nostalgisch verschnörkelter Hotelpalast, überhaupt noch steht, ist ihr Verdienst. Als die Abrissbirne ausrücken sollte, drohte sie mit einem Sitzstreik an der Treppe, worauf der sparsame Fürst die Renovierung aus seiner Millionenschatulle finanzierte.

Die Nachricht von ihrem Horrorunfall am 13. September 1982 schockierte die Welt - nun werden es 25 Jahre und in Monaco wird ihr zu Ehren eine Ausstellung veranstaltet, mit Kleidern, Bildern, Gemälden, aber auch Schmuck der Fürstin - ihr Verlobungsring und einige Schmuck-Geschenke die sie von Rainer dem Fürsten erhielt und eine historische Tiara die ihre Tochter Prinzessin Caroline schon mehrmals trug und aus dem Besitz der Schwiegermutter von Fürstin Grace stammt. mehr dazu: www.grimaldiforum.mc

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