14.10.08

Partnerring!? Verlobungsring? Morgengabe??



Denken Sie beim Heiratsantrag nur an rote Rosen??


So unterschiedlich Liebespaare sind, so unterschiedlich zeigen sie einander ihre Liebe. Wer seinem Partner Beständigeres geben will als "die drei schönsten Worte des Lebens" der findet im Schmuck die besten Lösungen.
Echte Liebe sollte durch echte Werte seinen Ausdruck finden, das ist in Amerika eine Selbstverständlichkeit, der Antragsring kostet da 3 Monatsgehälter, wenn dir deine Frau etwas wert ist - bekommt der Amerikanische Mann vermittelt. Ein Solitär sollte es sein - es zählt die Grösse, (je grösser die Liebe, desto grösser der Brillant) die Qualität des Diamanten ist nicht immer die Beste, aber es muss mindestens ein Halbkaräter sein, diese Vorstellung haben die Amerikaner seit Generationen.
partnerringe,verlobungsringe
In Spanien gibt es eine andere Kultur, dort kauft der künftige Ehemann den Antragsring oder Verlobungsring, seine Eltern kommen für den Memoirering und ihre Eltern für den Trauring auf.

In Deutschland hat man die Erfahrung gemacht, die Männer wollen Ringe mit Bedeutung, die Sinnbildlichkeit zählt. Textgravuren, die nur der Partner versteht, Ring-Designs mit geschlungenen Bändern, die durch dick und dünn gehen. Memoireringe, mit so viel Diamanten, wie viel Jahre das Paar zusammen ist, man(n) ist besonders kreativ - ein Liebesbrweis, der das ganze Leben halten soll, ist Schmuck.

Die Morgengabe - eine zusätzliche Überraschung für den Hochzeitstag oder den Morgen danach, der früher als ein privates Geschenk für die Braut gedacht war. Nach altem deutschen Recht ein Geschenk des Mannes an die Ehefrau am Morgen nach der Hochzeitsnacht und ein Brauch aus dem Adel, die Braut hatte zwar Schmuck überreicht bekommen, aber es waren meist Familienstücke die auch in der Familie bleiben sollten. Die Morgengabe jedoch war nur für Sie zur persönlichen Verfügung, war ihr persönliches Eigentum, das nicht zum Nachlass gehörte und eine Versorung im Fall einer Witwenschaft war und damit einen ganz eigenen Charakter.
Kranzerlgeld bzw Morgengabe wurde auch als Entschädigung für die verlorene Jungfräulichkeit in der Hochzeitsnacht erklärt.

In Österreich gilt noch immer ein Gesetz aus dem Jahre 1811, nach dort gültigem Recht § 1232ABGB ist die Morgengabe ein Geschenk des Mannes an die Frau als eine Art der Witwenversorgung. Es gibt dort allerdings keine gesetzliche Verpflichtung zur Morgengabe.

Von einer neuen Möglichkeit der Morgengabe habe ich jetzt gehört: Getreu dem "old,new, borrowed,blue" - alt, neu,geliehen, blau... war es dann der Schmuck den sich die Braut geliehen hat(beim Juwelier) und evtl auch gerne behalten will, ein Überraschungsgeschenk von dem der Mann sicher sein kann dass es gefällt.... klar die Frau verbringt ihren schönsten Tag mit diesem Schmuckstück - es ist Erinnerungstück an die Hochzeit.


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1.10.08

von Herzen, Veilchen ...Schmuck mit Gefühl

Seit dem Mittelalter wurde Schmuck geschenkt als Ausdruck von tiefen Gefühlen und Empfindungen, als Zeichen von Liebe, diese Sprache ist immer noch gültig und viele "Herzensgeschenke" haben Ihre Geber und Beschenkte überlebt und werden heute noch als Schatz gehütet in den Familien oder als Andenken an eine vergangene Zeit.
Heute wie damals stand die Schlange steht für die ewige Liebe oder das Veilchen für eine unschuldige Liebe - eine Botschaft an die Liebste.

Anlässlich des Starts der neuen Schmuck Kollektion zeigt Chaumet vom 3. Oktober bis 7. November 2008 eine Retrospektive von der Renaissance bis zur Gegenwart. Zum Thema "Liebesbotschaften" im Schmuck, diese Ausstellung wurde von der Historikerin Diana Scarisbrick und Konservator des Museums Chaumet, Béatrice von Pinval initiert.
In den Salons im ersten Stock des Hauses Chaumet, 12, Place Vendôme, sind 150 Schmuckstücke der Gefühle - ausgeliehen, die meisten aus privaten Sammlungen - chronologisch von der Renaissance bis zur Gegenwart.

Zum wichtigsten Schmuck der zu sehen ist, gehören Schmuck, Geschenke von NapoléonI. and seine beiden Gemahlinnen, die Kaiserin Joséphine und Marie-Louise, und ein Herzanhänger aus Rubinen, der Impératrice Eugénie. Médaillon Coeur, 1850-1860. ©D.R

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