20.11.08

Lilienkrone aus dem Domschatz

essener Krone, jens nober
"Gold vor Schwarz" - Denn der goldene Schatz, Zeuge des christlichen Mittelalters im Ruhrgebiet, war schon lange vorhanden, bevor man hier an das 'schwarze Gold' überhaupt dachte.
Der Essener Schatz ist einzigartig unter den Kirchenschätzen Deutschlands. Kein anderer ist über all die Jahrhunderte so vollständig geblieben, wie es in Essen glücklicher Zufall war und kein anderer verfügt über eine solche Fülle ottonischer, also 1000 Jahre alter, Kunstwerke.

Zum ersten Mal kann in dieser Ausstellung der Domschatz in seiner kompletten Fülle besichtigt werden. Einige wunderbare Meisterwerke werden sogar zum ersten Mal ausgestellt.


Um 1000 regierten in Essen drei Äbtissinnen aus ottonischem Kaiserhaus. Damals entstanden die vier herrlichen Vortragekreuze, die Lilienkrone, das kostbare Kreuznagelreliquiar, das Evangeliar der Äbtissin Theophanu mit dem berühmten Buchdeckel und andere Kostbarkeiten. Sie alle sind für wenige Monate auf das Gelände der Zeche Zollverein umgezogen. Begleitet werden sie von goldenen Reliquienbehältnissen, von Kreuzen, Monstranzen und Kelchen, aber auch von Gemälden und Skulpturen, die einst zur Ausstattung der Stiftskirche gehörten. Zu bewundern ist diese Sammlung erlesener Kostbarkeiten vor den rußgeschwärzten Wänden der früheren Kohlenwäsche auf Zollverein - ein Kontrast, wie er stärker und reizvoller nicht sein kann.


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4.11.08

Blaue Wittelsbacher - Funkelnde Versteigerung

blaue Wittelsbacher Diamant
Blaue Wittelsbacher Diamant unterm Hammer

Seinen letzten großen Auftritt hatte der Diamant 1921 beim Begräbnis König Ludwig III, bis 1918 war er unter anderem in der Spitze der bayerischen Krone eingefasst.
Nun meldet die Dpa aus Londen:
- Ein Diamant aus dem Hause Wittelsbach soll in London für neun Millionen Pfund (11,3 Millionen Euro) versteigert werden. Der "Blaue Wittelsbacher" ist ein 35,56-karätiger naturblauer Diamant und wird seit 80 Jahren erstmals öffentlich zum Verkauf angeboten, teilte das Auktionshaus Christie#s mit.
Der Edelstein gilt demnach als einer der berühmtesten Diamanten der Welt. Es wird davon ausgegangen, dass er aus Indien stammt. Der König von Spanien, Philipp IV., hatte ihn 1664 als Mitgift für seine Tochter Infantin Margarita Teresa ausgewählt. In den Besitz des Hauses Wittelsbach kam der Diamant 1722 und gehörte zu den bayrischen Kronjuwelen. Seit 1964 war der grosse Diamant in einer Privatsammlung.




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