27.6.07

Gold - Gemetzel und goldene Greifen

gold, schmuck



Im Zeichen des Goldenen Greifen - Königsgräber der Skythen

Wie war es möglich, solche Bauten zu errichten, diesen Schmuck zu fertigen? Wer waren die Menschen, die das veranlasst haben? Welche Rückschlüsse über Machtrepräsentation und Charisma früher Eliten ermöglichen sie? Und nicht zuletzt, welche religiöse Motivation trieb die Eigentümer dazu, einen solchen Aufwand zu betreiben?
Sie galten als unzivilisiert, erbarmungslos, verbreiteten Angst und Schrecken in ganz Vorderasien - Die Skythen

Der griechische Geschichtsschreiber Herodot berichtet in seinen Historien über das im Süden Sibiriens zu lokalisierende Land der „goldhütenden Greifen“. In dieser Region führten in den Jahren 2000-2003 das Deutsche Archäologische Institut Berlin und die Staatliche Eremitage St. Petersburg gemeinsam Ausgrabungen durch.
In Arzan, nahe der russisch-mongolischen Grenze, wurde im „Tal der Könige“ ein Grabhügel untersucht, dessen Inhalt mit Tausenden Goldgegenständen eine der größten archäologischen Sensationen der letzten Jahre ist.

Die Skythen und die mit ihnen verwandten nomadischen Völker prägten vom 8. bis 3. vorchristlichen Jahrhundert die Geschichte des eurasischen Steppenraums.
In der Ausstellung „Im Zeichen des Goldenen Greifen. Königsgräber der Skythen“ wird weltweit erstmals in derartig umfassender Weise die Geschichte und Kultur dieser Reitervölker präsentiert.

Königsgräber der Skythen - Goldschatz
Mächtige Grabhügel der Könige und Fürsten prägen die eurasische Steppenlandschaft. In ihnen wurden die Herrscher mit einem beeindruckenden Zeremoniell und prunkvollen Gegenständen aus Gold und Schmuck bestattet. Die wichtigsten dieser Grabkomplexe können in der Ausstellung präsentiert werden, vom „Goldenen Mann von Issyk“ in Kasachstan.

Näheres jetzt in einer Ausstellung:
Im Zeichen des Goldenen Greifen
Königsgräber der Skythen
Ort: Martin-Gropius-Bau
6. Juli bis 1. Oktober 2007

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20.6.07

Bernstein "Gold der Ostsee"


Das ZDF berichtet von der Bernsteinküste.
Seit Jahrhunderten wird an den Stränden der Ostsee Bernstein gefunden. In Königsberg und Danzig wurden aus dem "Gold der Ostsee" schon im Mittelalter kunstvolle Truhen, Gebetsketten, Pfeifen und Schmuck gefertigt und in alle Welt verkauft.

In der DDR war Ribnitz-Damgarten, ein Städtchen nicht weit von Rostock, das Zentrum der Bernsteinindustrie. Doch woher kam der Bernstein, der im VEB Ost-seeschmuck verarbeitet wurde? Aus Bitterfeld in Sachsen-Anhalt, aus der Braunkohlengrube Goitzsche. Dieses "DDR-Geheimnis" lüftet ZDF-Reporter Dietmar Schumann auf seiner Reise entlang der Bernsteinküste. Dokumentation
Dienstag, 26.06.2007 20:15 - 21:00 Uhr details


Er handelt von Menchen die mit Bernstein ihren Lebensunterhalt verdie­nen. Manche werden sogar reich damit, wie die Modedesignerin Bozana Baticka in Gdansk oder der litauische "Bernsteinpapst" Kazimiras Mizgiras auf der Kurischen Nehrung.

Auch Alexander Krylow in St. Petersburg ist fasziniert von dem 50 Millionen Jahre alten goldgelben Baumharz, das vom Grund der Ostsee ans Ufer gespült wird. Krylow hat 20 Jahre lang am Wiederaufbau des von den Nazis gestohlenen Bernsteinzimmers im Schloss Zarskoje Selo gearbeitet. Heute betreibt er eine eigene Werkstatt in der Stadt an der Newa und achtet nebenbei darauf, dass sein großes Meisterwerk im alten Zarenschloss nicht zerstört wird.

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