Elfenbein - kostbar wie Gold, Edelsteine oder Perlen

Elfenbein, durfte in keiner herrschaftlichen Kunstkammer fehlen und war begehrt bei den fürstlichen Sammlern, sei es aus Elefanten-, Nashorn-, Walross- oder Flusspferdeschädeln.
Mit Bergkristallen und Gold verziert, ist der sogenannte Asturius Buchdeckel eines der prachtvollsten Stücke in der Ausstellung und Elfenbein war das richtige Geschenk für Personen in einem hohem Amt, Fürsten, Herzöge und hohe geistliche Würtenträger, geneigt zu machen....das Werbegeschenk des Mittelalters.
Bedeutende spätantike, frühmittelalterliche und gotische Elfenbein Arbeiten besitzt das Bayerische Nationalmuseum vor allem eine reiche Sammlung barocker Elfenbeinplastik, sie werden jetzt im Dialog mit der Sammlung des Hessischen Landesmuseums Darmstadt vom 27. März 2010 bis 17. Oktober 2010 in München ausgestellt.
Die Elfenbeine aus Darmstadt befinden sich großteils seit über 200 Jahren in Museumsbesitz. Sie stammen aus dem 5. bis 15. Jahrhundert und führen die vielfältigen Verwendungsformen vor Augen, die das Material im profanen und kirchlichen Bereich gefunden hat. Zugleich ergibt sich eine spannende Gegenüberstellung mit Werken aus der Münchner Elfenbeinsammlung.
Zwei Wittelsbacher Fürsten waren besondere Liebhaber von Elfenbein: Kurfürst Maximilian I. von Bayern und Kurfürst Johann Wilhelm von der Pfalz.
Ein wesentlicher Teil der Münchner Sammlung barocker Elfenbeinskulpturen stammt aus der Sammlung des Kurfürsten Johann Wilhelm
Um 1600 wurde Elfenbein als Material für kleinformatige Skulpturen und für Drechselarbeiten wieder sehr begehrt. So haben die besten deutschen Barockbildhauer, wie Georg Petel, Justus Glesker und Balthasar Permoser, in Elfenbein gearbeitet.
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