29.5.07

Schatzkammer Mitteleuropas

schmuck
Gegenseitige Einflüsse wie die z. B die „Schönen Madonnen“ des 14. und frühen 15. Jahrhunderts und natürlich der Handel, der entlang der großen Straßennetze von Prag über Nürnberg, Regensburg und Passau verlief, war ein Motor des gegenseitigen Austauschs und prägte den Begriff: „Goldene Straße“ und „Goldener Steig“

Diese „Schatzkammer Mitteleuropas“ versammelte prächtige Werke der Goldschmiedekunst, Intarsienarbeiten und Kunstkammerstücke:

Goldschmiedearbeiten aus Nürnberg, Augsburg und München, barocken Glasschliff aus böhmischen Hütten oder Egerer Intarsienarbeiten.
Bedeutende Künstler kamen an den Prager Hof Kaiser Rudolfs II., der viele Gemälde und Zeichnungen des Nürnbergers Albrecht Dürer dort zusammengetragen hatte.

Der böhmisch-altbayerisch-fränkische Kulturraum der Barockzeit, der unter anderem mit den Namen Dientzenhofer, Asam, Dietz, Neumann verbunden ist, vereinte Architektur, Malerei und Skulptur zu Gesamtkunstwerken.
Wallfahrten und gemeinsame Heilige, allen voran der Brückenheilige Johannes von Nepomuk, verklammerten Alltag und Festtag.

Viele berühmte tschechische Maler des 19. Jahrhunderts wurden in München ausgebildet und malten oberbayerische Idyllen, während bayerische Maler das „Goldene Prag“ abbildeten.
Dies können nun Besucher anlässlich der Landesausstellung Zwiesel 2007 besichtigen, ergänzendes Begleitprogramm in den grenznahen Regionen sind ebenfalls verbunden. mehr dazu www.hdbg.de/boehmen

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