Rarität- Sammlerstück- Trauerbrosche mit Gravur von Queen Victoria mit Augenachat Rarität- Sammlerstück- Trauerbrosche mit Gravur von Queen Victoria mit Augenachat
Eine absolute Rarität:
Runde sehr seltene königliche Trauer- und Erinnerungsbrosche in rötlicher Feingoldfarbe mit Bordüre in schwarzem Emaille mit stilisiertem irischen Kleeblatt auf schwarzem Grund, schon in strengerem Design in der Art von Giuliano(tendenzös im Neoclassischen "neuen" Stil), im Zentrum ein 20 mm runder dunkler schöner Lagenachat mit milchweissen Bändern, 3 lagig als Cabochon geschliffen, sodass der Eindruck eines Auges entsteht, aufgesetzt mit 2 gedrehten Kordeln als Abschluss.
Das Schmuckstück hat einen Gesamt-Durchmesser von 34,5 mm ist aus Gold, Versteckt auf der Rückseite angebracht im Lagenachat eingelassen mit Goldrahmen und hinter Glas eine Locke des Prinzen.
Sowie folgender Gravur im Rahmen:
"In rememerance of the beloved Prince Dec. 14th 1861" from VR (=Victoria Regina)

Brosche stammt aus einem adeligen Haus und wurde von einem Nachkommen Queen Victorias vererbt.


Exquisite and rare Victorian Banded Agate Eye Brooch
The eye as a symbol in art and jewelry dates back centuries. During the 19th century in Scottish and English jewelry, the banded agate was occasionally shaped and mounted to suggest an eye. This is such a brooch. A rich agate has been cut en cabochon. The stones has an outer band of coffee brown, then several rings of milky white and then a center of brown black inner tear drop shape just slightly off center. This is set in a classically Middle Victorian/early Neo Classical Form of Giuliano in his typical black and white Style with black and white agat,combine with the fine gold colour,chased gold border with single shamrock leafs and hearts forms. The setting is gorgeous, with the worked surface giving off such a rich and varied texture. The reverse is open back with original tube hinge and C clasp. In very good condition with some wear to the pin stem as expected. Circa 1861.Mourning Jewelry actually began around the 17th century and continued in various mediums throughout England and France. The popularity peaked during the reign of Queen Victoria upon the dealth of Prince Albert.Mourning or memorial jewellery...SENTIMENTAL JEWELLERY was worn to honor and represent the mourning period.Influenced by Queen Victoria's fascination with Scotland, Celtic designs made of Agates became popular.


Trauerschmuck war in der Vitorianischen Zeit en voque.....
das stärkste Motiv für den Trauerschmuck aus Haar liegt sicherlich darin, dass es dem Träger ermöglichte, auch nach dem Tod einen Teil eines geliebten Menschen pars pro toto mit sich tragen zu können. Haare galten als geeignete Symbole für die Freundschaft, die über den Tod hinaus währt. Den hohen Wert der Freundschaft symbolisierte die Kostbarkeit des zu Schmuck verarbeiteten Haares.

Das Haar in seiner Symbolträchtigkeit als Sitz aller Lebenskraft hat Erinnerungs- und Totengedenkzeichen seit dem ausgehenden 18. Jahrhundert, Erinnerungsbild über den Tod hinaus stellte das Haar gleichsam das Bindeglied zwischen zwei Menschen dar.
Das Auge als Symbol in Juwelen und Kunst gab es schon seit Jahrhunderten, im 19 Jahrhundert verwendete man gerne diesen Bänder-Achat im schottischen und englischen Schmuck, um ein Auge zu suggerieren. Der Verstorbene sollte sozusagen auch als Toter "ein Auge" auf seine Lieben haben.
Hinzukommt die Bedeutung des Achats:
Als Talisman stand der Achat in dem Ruf, seinen Besitzer beliebt und begehrenswert zu machen sowie ihm zu besonders guten Ernten zu verhelfen. Rundlich geschliffene Exemplare des Schmucksteins, die eine augenartige Zeichnung aufweisen, wurden früher "Augenstein" genannt und galten als Mittel gegen den "bösen Blick". Wegen dieser erhofften Wirkungen war der Achat sehr begehrt. Die geistigen Strömungen der Aufklärung und Neuentdeckungen großer Vorkommen reduzierten seinen Wert.

Der Zusammenhang des Schmucks mit dem Schenken ist hier auch bemerkenswert, wenn man auf den Amulettcharakter zurückkommt. Die Wirsamkeit ist nämlich im Volkglauben eng damit verbunden, dass man es geschenkt bekommt(finden darf man es auch, gekauf hingegen ist es völlig wertlos). In diesem Sinne gewinnt das Schmuckstück als Geschenk erst seine eigentliche Bedeutung.

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Trauerschmuck der Königin Victoria
Man muss kein Rasputin sein, um eine königliche Familie ins Unglück zu stürzen. Es genügt, wenn man ein schlechter Arzt ist, und Doktor James Clark war einer. Eigentlich verdankte er es einem ganz unmedizinischen Zufall, dass Queen Victoria ihn unbedingt als Leibarzt behalten wollte. Als junges Mädchen hatte sie miterlebt, wie ihre Mutter, die verwitwete Herzogin von Kent, ein Verhältnis mit einem gewissen Sir John Conroy hatte, einem üblen Intriganten, dessen einziges Interesse es war, durch die Kronprinzessin an ein wichtiges Amt zu gelangen. Eine ihrer ersten Amtshandlungen als junge Königin war es denn auch, besagten Sir Conroy vom Hof zu verbannen, und sie hat es dem königlichen Leibarzt Doktor James Clark nie vergessen, dass er schon immer auf ihrer, Victorias Seite, gestanden hatte, und diesen Schleimer Conroy nicht hatte ausstehen können.
Leider übersah sie dabei, dass Clark als Arzt schlichtweg eine Flasche war. Schon der Skandal um die Hofdame Flora Hastings hätte ihr die Augen öffnen müssen. Flora, bei ziemlich vielen Leuten unbeliebt wegen ihres losen Mundwerks, geriet in Verdacht, von einem verheirateten Lord schwanger zu sein. James Clark fand auch, dass sie ziemlich schwanger aussehe, ja, sie habe ihn sogar schon deswegen konsultiert, und heizte damit den Hofklatsch noch an. Lady Flora sah sich gezwungen, einer ärztlichen Untersuchung durch zwei Doktoren zuzustimmen, so war das damals in der guten alten viktorianischen Zeit, und einer der beiden war James Clark.

Nach der peinlichen Untersuchung bestätigten beide Ärzte, dass der Verdacht aus der Luft gegriffen war. Lady Flora hatte einfach nur ein paar Pfund zugenommen, das war alles. Das war der Zeitpunkt, an dem Victoria auf die Dienste des Doktor Clark hätte verzichten müssen, schon deswegen, weil er durch sein unbedachtes Geschwätz wirklich Schaden angerichtet hatte. Aber Victoria hielt zu ihm, obwohl er bei einer rätselhaften Erkrankung kurz vor ihrer Hochzeit wieder mal sträflich danebentippte:
Ihre Majestät habe Masern, da seien sechs Wochen strenge Bettruhe und Dunkelheit nötig. In Wirklichkeit hatte sie nur Fieber vor lauter Aufregung, aber Clark war nicht nur ein lausiger Arzt, sondern auch ein lausiger Psychologe. Mehrmals fragte ihn Victoria, ob er nicht ein Mittel zur Empfängnisverhütung wisse, sie hasse es, ständig Kinder gebären zu müssen: "Ich finde diese allgemeine Säuglings-Vergötterung ein Übel!" Leider wusste Doktor Clark auch zu diesem Thema nichts Erhellendes beizusteuern, so dass Victoria in rascher Folge neun Kinder zur Welt brachte. Es wären sicher noch mehr geworden, wenn nicht Victorias Mann, der Prinzgemahl Albert, an einem regnerischen Wintertag bei der Besichtigung der Militärakademie von Sandhurst irgendetwas aufgeschnappt hätte - er kam jedenfalls mit Fieber zurück, legte sich hin und litt an Übelkeit und Erbrechen.
Nun trat, wir ahnen es schon, Doktor Clark auf den Plan, untersuchte den Patienten und verkündete: "Eine Erkältung! Kein Grund zur Besorgnis. Das wird schon wieder". Der einzige, der gleich wusste, dass es sich um eine Fehldiagnose handelte, war der Kranke selbst. "Ich ergebe mich", sagte Albert, "ich spüre, dass es eine schwere Krankheit ist, und ich habe keine Kraft mehr zum Kämpfen" Erst als Premierminister Palmerston nach einigen Tagen darauf drängte, einen weiteren Arzt hinzu zu ziehen, was Doktor Clark natürlich zu verhindern trachtete, gab Victoria nach. Eine eigenartige Verblendung, denn sie liebte Albert von ganzem Herzen. Man rief Dr. Watson, der sofort erkannte, dass es sich um Typhus handelte, und dass er nichts mehr tun konnte.
Es war der 14. Dezember 1861, und alle Augenzeugen berichteten, sie hätten nie zuvor und selbst im Krimkrieg keinen so gellenden verzweifelten Schrei gehört wie den, den Victoria ausstieß, als ihr Mann starb.
Doktor Clark wurde seines Amtes entbunden, soll aber noch etliche Jahre eine gut gehende Praxis in Brighton betrieben haben. Na klar, wer geht nicht gern zu einem ehemaligen königlichen Leibarzt?

 


Obwohl schon seit dem 16. Jahrhundert bekannt, wurde der Trauerschmuck erst im Biedermeier zur Modeerscheinung. Bevorzugte Materialien für Trauerschmuck waren schwarzer * Jet und Menschenhaar (* Haarschmuck). Charakteristische Motive auf Trauerschmuck sind * Urnen (in Verbindung mit trauernden Frauengestalten), Kreuze, Trauerweiden und Darstellungen von Grabhügeln, Grabsteinen und Obelisken.
Die einfachste Form des Trauerschmucks ist der Trauerring, in dessen * Ringschiene der Name des Toten und das Sterbedatum eingraviert sind. Die spätmittelalterlichen und Renaissance-Ringe mit Gestaltungen von Totenköpfen und * Tödlein sind kein Trauerschmuck, sondern * Memento-mori-Darstellungen.


 

 

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