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Diamant - Tropfen, Solitär

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Diamantherz ungefasste,farbige Diamanten, Rohdiamanten
Colour:
Die Farbstufen der Diamanten sind ähnlich fein gestuft. Der Bereich der weißen Diamanten umfasst 5 Farbstufen von hochfeinem Weiß, feinem Weiß bis zu Weiß.

Diese Diamnten haben die Farbstufen nach amerikanischem System mit den Buchstaben D, E,F G und H.

Allerdings sind auch leicht getönte Diamanten attraktiv und wirken gefasst einwandfrei.

Die Farbbezeichung für die Diamanten mit den englischen Namen symbolisiert das. Top crystal für leicht getöntes weis und Cape für getönte Diamanten sind gebräuchliche Bezeichnungen.
Verwechslungsmöglichkeiten mit dem Diamanten: Weißer Saphir -Topas -Zirkon-Bergkristall -Synthese. Rutil- (Synthese. Strontium-Titanat -Fabulit) - Linobat - (Synthese. Zirkoniumoxid kubisch Djevalith-Zirkonia am weitesten verbreitet) -Galliant -Synthetisch. Yttriumdioxid- Synthetisch. Scheelit-Synthetisch. Yttrium-Aluminiumoxid (YAG) -Synthetisch. Saphir- Synthetisch. Spinell-Glas-verschiedene Imitationen- Diamantsynthesen wurden erstmals 1917 in Deutschland und dann 1954 für Industriezwecke in den USA produziert. 1971 konnten jedoch Synthesen in Edelsteingröße, allerdings nur in Farben gelb bis braun hergestellt werden. Inzwischen gibt es auch grüne und gelbe synthetische Diamanten Für den Gutachter ist der ausgefasste Stein leicht zu erkennen, allerdings erst bei 40-facher Vergrößerung. Industriediamantsynthesen wurden von General Electric im Hochdruck-Hochtemperatur-Verfahren entwickelt Der Hersteller kann durch Vorgabe von Ausgangsmaterial, Katalysator, Druck, Temperatur, Wachstumsgeschwindigkeit und Art der Abkühlung die Kristallform der winzigen Kriställchen beeinflussen. Es dreht sich dabei um 1230 bis 1300°C für die Würfelform, 1300 bis 1500°C für die Oktaederform, über diesen Temperaturen die Rhombendodekaederform. Der Druck liegt bei 60 000 bar. Diamanten sind weitere Wunderwerke der Natur. Die Entstehung des Diamanten ist umstritten und voller Rätsel. Die Einschlüsse geben wieder einmal mehr Aufschluss über die Diamantgenese, also die Entstehung der Diamanten. Das Muttermagma hat auch hier Spuren hinterlassen. Es gibt 2 Arten von Diamanten: Typ 1 und ca. 98 % aller Dia sind einheitlicher Kristall mit Gitterstörungen, enthält Stickstoff, absorbiert UV-Licht ab 3300 Angström, fluoresziert im langwelligen UV-Licht, ist undurchlässig für infrarote Strahlung. Typ 2 sind nur 2 % aller Dia und haben Mosaik-Struktur und weniger Gitterstörungen, enthalten keinen Stickstoff, absorbieren erst ab 2250 Angström UV-Licht, fluoreszieren nicht im langwelligem UV-Licht und sind durchlässig für infrarote Strahlung. Wie der größte Diamant, der Cullinan I. Man geht von 3 Entstehungsphasen aus: Im Präkambrium - vor mehr als 600 Mio Jahren - stiegen basaltische Magen aus großer Tiefe (oberer Erdmantel 900 km tief) bei 50 000 bis 120 000 bar Druck und ca. 1300 bis 3000 °C in Tiefen unter der Erdoberfläche auf und bildeten dort Magenherde, in denen sich dichte Oliven-Aggregate anreicherten. Der Diamant ist ein Tiefenkristall und entstand ca. 1200 km im Erdinnern. In der Carbonzeit - vor ca. 300 Mio Jahren - vollzog sich die Bildung des Diamanten, der aus Fluid Kohlendioxid auskristallisiert sein muss. Olivingesteine sind die in der Metamorphose entstandenen Minerale der engsten Paragnese als Begleitprodukt der Diamanten mit Chrom-Diopsid, Chrom-Enstatit, Crom-Pyrop-Granat anzutreffen. In der Kreidezeit - vor ca. 140 Mio Jahren - wurden die Diamanten mit ihrem Muttergestein in Pipes explosionsartig nach oben gestoßen. Im Verlaufe des Geschehens entwickelte sich ein Trümmergestein - der Kimberlit - in dem Diamanten lose oder gebunden anzutreffen sind. Im Kimberlit jedoch kann der Diamant nicht entstanden sein, da Olivine als Einschlüsse im Diamant Chrom führen, die Olivine im Kimberlit jedoch chromfrei sind. Diamanten erfuhren in der Genese keine konstanten Verhältnisse, sie wurden mit Druck- und Temperaturschwankungen konfrontiert. Ein Querschnitt eines Schlotes würde einen Diamantwirbel zeigen, der weit über 1000 m breit ist und tausende von Metern in die Tiefe reicht. Ein Teil des Gemischs durchbrach die Erdoberfläche, schoss aber nicht wie Lava hervor, sondern verband sich mit der umgebenden Flüssigkeit, kühlte rasch am Sedimentgestein und bildete harte Kegel mit etwa 1 km über der heutigen Erdoberfläche, die im Verlauf der Jahrmillionen abgetragen wurden. Durch die Verwitterung des Kimberlit der Pipes wurde die obere Schicht der Diamanten freigegeben und weit von der Entstehung fort getragen; sodass sich die Oberfläche des Kegels der Umgebung anpasste. Die Vorkommen des Diamanten sind primär und sekundär entstandene Lagerstätten. Bei den primären Vorkommen wird der Diamant im Kimberlit gefunden. Dieses Eruptivgestein ist sehr basisch und olivinreich. Die Begleitminerale sind neben dem Olivin aus braunem Glimmer, Granat(Pyrop), Enstatit, Chromspinell, Diamant, Chrom-Diopsid, Magnetkies, Pyrit, Rutil, Graphit-Schüppchen, Pentlandit. Der verwitterte Kimberlit ist von tuffartiger Beschaffenheit und bildet die Füllung vulkanischer Explosionsschlote, den Pipes. Man nennt den Kimberlit auch wegen seiner grünlich-bläulichen Farbe den Blueground. Das Gestein nimmt bei seiner Verwitterung eine gelbliche Farbe an: dann Yellowground. In sekundären Vorkommen, den Seifen, lagerten sich Diamanten in Flusssanden und Schottern ab, oder auch an der Meeresküste. Die Qualitäten dieser Steine waren vielfach hoch feines Weiß; sodass man dafür den Namen River prägte. Aufgrund des weltweiten Dia-Interesses wurden Normen unerlässlich. Dies wurde in der 5. Auflage der RAL in den 60er Jahren definiert. Die Grundlage jeder Diamanten-Graduierung ist die Nomenklatur, in der national wie international die Bezeichnungsvorschriften und Begriffs-Bestimmungen der verschiedenen Qualitätsmerkmale hinterlegt sind: CIBIO, IDC, GIA. In den 70er Jahren war das Gemological Institut of America als das mit strengsten Massstäben arbeitende Institut bekannt. Heute hat man sich mit der Euronorm angeglichen. Grundsätzlich sollte man einen Stein nicht in der Fassung graduieren wollen. Um bei teuren Steinen sicher zu gehen, sollte man ein neutrales, unabhängiges Institut einschalten. Anerkannte Institute: DPL, HRD, GIA. Die Graduierung beginnt bereits bei der Rohware. Die Farbe hat einen großen Einfluss auf den Wert des Diamanten. Die wichtigsten Kriterien bei der Sortierung sind: Nach der Farbe werden die Steine nach Reinheit, Form und Größe der Diamantkristalle bewertet. Auch beim Rohstein ist "hoch feines Weiß" am begehrtesten, weil auch am seltensten. Hinsichtlich der Formen stehen die sog "Shapes" an der Spitze der Bewertung. Dies sind Oktaeder von größerem Gewicht und einer guten Farbe. Es folgen die "Macles" (Zwillinge), die meist flach und dreieckig sind, gefolgt von den "Flats". Neben den farblosen Diamanten, von River über Weiß (Wesselton, nach der Mine dieses dort vorkommenden Farbtyps und Besitzers benannt), bis zu getöntem Weiß, die durch den Brillantschliff mit den 56 Facetten zum Brillanten werden, entstanden farbige Diamanten. In Australien z.B. überwiegen farbige, von braun bis gelb und sogar äußerst selten pink und rot, gefolgt von grün und blau. Die Entstehung der Farbe ist nur teilweise geklärt: Die Absorption verschiedener Farbkomponenten des weißen Lichts durch bis zu 14 Spurenelemente, die sich im Atomgitter des Kristalls bei der Entstehung festsetzen, beeinflussen die Farbe (z.B. gelbe Dia enthalten Eisen, rosa Mangan, blaue Aluminium), wie auch Fehler im Kristallgitter. Statt der Kohlenstoffatome bauen sich an verschiedenen Plätzen im Kristallgitter Stickstoffatome im Wachstumsprozess ein. Sie verändern die Lichtabsorptionseigenschaften. Stickstoff führt dazu, dass die blauen Anteile des Spektrums absorbiert werden: Die Steine sind dann gelb, in der Komplementärfarbe. Der Wissensdurst des 18. Und 19. Jahrhunderts führte bereits zu Entdeckungen von Einschlüssen. Durch die moderne Mikroskopie, Röntgen- und chemische Analyse werden heute Nachweise erbracht, dass alle Einschlüsse im Diamant aus Festkörpern bestehen, wie farbloser bis gelber Diamant, Zirkon, Granat, grünlicher Enstatit, Diopsid. Es wurden weder flüssige noch gasförmige Einschlüsse nachgewiesen. An unterscheidet Einschlüsse, die vor (wurden vom Diamant umschlossen), während (sind gleichzeitig mit dem Diamant entstanden) und nach der Entstehung des Diamanten anwesend waren. Es gibt keine "Kohle" im Diamanten, sondern Totalreflektionen an der Grenzfläche zwischen Diamant und Einschluss durch deren niedrigeren Brechungsindex, wie Diopsid, die dann aus verschiedenen Blickrichtungen schwarz erscheinen. In die Reinheit im geschliffenen Stein werden innere und äußere Markmale mit einbezogen und beurteilt, wie zusätzliche Facetten, Ausbrüche (naturals) and der Rundiste. "Ein Diamant gilt als lupenrein, wenn er keine inneren Merkmale enthält, die größer sind als ein punktförmiger Einschluss von 5/1000stel mm Größe bei guter Helligkeitseinstellung." Zur Reinheitsgraduierung wird die 10-fache Vergrößerung einer achromatischen und aplanatischen Diamantlupe mit einem möglichst großen Gesichtsfeld und Licht mit 5500 Grad Kelvin verwendet. Der Mensch gibt den unscheinbaren Rohstein durch den Schliff Feuer. Die Güte des Schliffs hat einen ausschlaggebenden Einfluss auf die Bewertung, wie Optik des Diamanten. Deshalb auch heute noch die Anstrengung, über neue Schliffformen die Leuchtkraft dieses einmaligen Minerals zu verbessern. Dies kann man nicht theoretisch abhandeln, man muss es erleben. Es zu zeigen und aufzuklären, dafür sind wir Fachkräfte da.