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Diamant Brillant


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Diamant - Informationen und Definitionen:
Dies ist ein Brillant mit über 60 Carat Gewicht und bester Qualität. Zum Aktivieren des Youtube-Videos auf das Bild klicken. Hinweis: Nach Aktivierung werden Daten an den jeweiligen Anbieter übermittelt
Die Diamantpreise haben sich wieder stabilisiert, hier finden Sie einen Preisindex über mehrere Jahrzehnte.
Carat:
ist das Gewicht des Diamanten gemessen nach einer Einheit die vom Kern des Affenbrotbaumes abgeleitet wurde. Heute ist ein Carat als 0,2 Gramm definiert.

Clarity:
ist die Reinheit des Diamanten von Einschlüssen.
Es gibt die Reinheitsstufen IF, das ist Lupenrein und wird manchmal auch mit LC abgekürtzt.
Danach kommt vvsi1 und vvsi2 das sind sehr sehr kleine Einschlüsse die der Gutachter nur sehr schwer mit einer 10x Lupe erkennen kann.

Vsi1 und vsi2 bezeichnet Einschlüsse die sehr klein sind und si1-3 Einschlüsse die klein sind auch nur vom Gutachter mit der 10x Lupe erkannt werden können.
Solche Einschlüsse sieht man mit dem Auge in keinem Fall, denn sie sind deutlich kleiner als 0,15 mm in Ihrer größten Ausdehnung.

Diamanten die größere Einschlüsse haben sind dann Piqué Diamanten.
Hier ist die Reinheitsstufe Piqué1 noch so definiert das kein Einschluss größer als 0,5 mm sein darf und erst ab Piqué 2 kann man Einschlüsse auch bei näherem Hinsehen erkennen.
Fundorte: Südafrika, Kongo, Angola, Tansania, Russland, Australien (2 Millionen ct./Jahr. Neu in Kanada, alt in Brasilien. Der Größte, je gefundene im Jahre 1905 : Cullinan 1 Typ IIb - Diamant Südafrika, Premier-Mine in Transvaal, Gewicht 3106 ct. Südafrika - bis 1866 für Diamanten ein unbekanntes Land - aber dann ruhte sich der 15jährige Sohn des Farmers Erasmus Stephanus Jacobs unter einem Baum am Vaale Fluss von der Arbeit aus und sah etwas in der Sonne blitzen. Er fand einen Schatz in Form des ersten afrikanischen Diamanten und wusste es nicht. Den Stein schenkte er seiner Schwester, diese den Holländer Schalk van Niekerk, der ihn für ein Paar Pfund an den Händler Jack O`Reilly verkaufte. Neugierig, ob der Stein tatsächlich echt sei, schickte er ihn an den Chirurgen und Hobbymineralogen Dr. W. Guybon Atherstone nach Grahamstown. Er erkannte sofort die Echtheit des rundlichen, kieselförmig abgerollten Steins. O`Reillys gelber Diamant wog 21,25 Karat. Dr. Atherston schickte den Stein an den Kolonialsekretär in Kapstadt, Richard Sonthey, der die Tragweite dieses Fundes begriff; denn wo ein Stein gefunden wird, müssen mehrere liegen. Der Stein ging nach London, wurde als echt erkannt, die Fachleute jedoch stuften die Begleitgesteine für weitere Funde als nicht passend für Diamantvorkommen ein: kein Kimberlit, zu salzig, die Formation der Gesteine sind mit denen in Indien und Brasilien nicht vergleichbar. Im Jahr darauf wurden in der Nähe der Flüsse Vaal und Oranje noch mehrere Diamanten gefunden. Nun kam der Mineraloge James R. Gregory, führte Probebohrungen durch und schrieb: "Ich führte in den Bezirken, in denen angeblich Diamanten gefunden worden waren eine gründliche Untersuchung durch, fand aber keinen Hinweis, der auf Diamantfunde oder diamanthaltige Ablagerungen schließen lässt". Weitere Fehl-Einschätzung: Aufgrund der geologischen Gegebenheiten in diesem Teil des Landes ist es unmöglich, dass dort je Diamanten gefunden werden könnten! Sekundäre Lagerstätten wurden nicht in die Überlegung einbezogen. Alles wäre versickert, wäre da nicht der Griekwahirte namens Swartbovi gewesen, der von einem Buren (van Niekerk) wusste, der für "besondere" Kiesel gut zahlte. Er verlangte für seinen Stein 500 Schafe, 10 Kühe und ein Pferd. Niekirk zahlte und eilte nach Kapstadt, wo er vom Juwelier Gustav Lilienfeld für den 83,5 ct schweren Diamant 11200 Pfund erzielte (250.000 Dollar). Lilienfeld nannte seine Neuerwerbung "Stern von Afrika" und ließ ihn in London schleifen und verkaufte ihn an den Earl of Dudley für 30 000 Pfund. Damit wurde von den Medien die Quelle weltweit bekannt gemacht und tausende von Glücksrittern packten ihre sieben Sachen, um 1869 nach Süd-Afrika aufzubrechen zum "river-digging". Inzwischen wissen Geologen, dass alle Entstehungsorte eines gemeinsam haben: Die Topographie liefert leider keinerlei Anhaltspunkte. In ganz unterschiedlichen Ländern, wie in China, Russland, Brasilien, Indien und Arkansas lagen Diamanten versteckt unter einer 1400 m mächtigen Schicht von Sedimenten und Laven, die heute noch bei den Kratern in Botswana und Lesetho vorhanden sind. Das Schürfen - und in 2 Jahren die erste Stadt mit 50000 Einwohner nach Lord Kimberley. Am Zusammenfluss des Vaale und Oranje schwärmten die Schürfer nach allen Richtungen aus. Man kampierte in Wellblechhütten und außer Fleisch gab es nichts zu essen. Fieber und andere Krankheiten veranlassten viele zur Umkehr. Der Diamantenrausch aber war entfacht. Innerhalb kürzester Zeit waren fünftausend Glücksritter am Schürfen. Wenige kannten Rohdiamanten und verwechselten mit Kieselquarz. Die sog. wertvolleren Steine wurden zertrümmert, weil irrtümlich angenommen wurde, dass Hammerschläge dem Diamanten nicht Schaden könnten. Manchmal lag ein Stein direkt unter der Oberfläche im weichen Tuff und der Schürfer konnte ihn heraus kratzen. Normal musste jedoch die gelbe Erde abgetragen und mit Wasser vermischt werden. Danach wurde der Schlamm geschüttet und durch 3 Siebe gerüttelt. Solche Schwingtröge trennten größere von den kleinen Steinen. Anschließend wurden sie auf einem eingefetteten Brett ausgebreitet. Die wertlosen Steine fielen ab, die Diamanten blieben hängen. Die Ausbeute war nicht ergiebig genug für die vielen Schürfer, man wollte auch nicht immer bis zum Knie im Wasser stehen, also suchte man das Gelände ab. Man hörte von einer Farm Vooruitzigt-Weitblick-, auf der ein einzelner Schürfer makellose Diamanten fand. Auf dieser Farm begann im Mai 1871 die organisierte Diamantförderung. Die sekundäre Lagerstätte auf der Farm des Buren Johannes Nicholaas De Beer, dessen Schwiegersohn innerhalb von wenigen Wochen 800 Claims absteckte und verkaufte, war der NEW RUSH. De Beer war bislang in Ruhe dem Ackerbau und der Viehzucht nachgegangen, fürchtete um sein Leben und sah sich der neuen Herausforderung nicht mehr gewachsen. Er verkaufte die Ranch für 6300 Pfund und hätte sicher 6 Mio Pfund erhalten können. Außerdem wurde in 1,5 km Entfernung eine weitere, noch ergiebigere Premier-Mine gefunden: Die Kimberley Mine wo so viele Chlaimholder die trockene Erde abtrugen, dass sie bald unter dem Namen BIG HOLE bekannt wurde. Die Stadt wuchs auf über 500 Einwohner am Rande der Kalahari-Wüste, westl.en. Die Stadt hatte eine Verbesserung des Gesundheitswesens dringend nötig, kaum sanitäre Anlagen, eine hohe Sterblichkeitsziffer durch schlechte ärztliche Versorgung und die allgemeinen Krankheiten wie Bronchitis, Lungenentzündung, Tuberkulose usw. Aber einen besseren Namen als New Rush musste die Stadt haben: Sie wurde nach Seiner Lordschaft, dem Kolonialminister am 5.7.1873 in Kimberley umbenannt, der auch den Namen für das Diamanten führende Gestein gab: Kimberlit. Die Entwicklung dieser Stadt mit dem Zusammenschluß der Claimbesitzer zu der De Beers Dynastie unter Harry Frederick Oppenheimer gibt weiteren Stoff. Weitere Lagerstätten wurden seitdem erschlossen in: Neben den Minen von Kimberley, die benachbarten De Beers, Wesselton, Bulfontein und Dutoitspan. Dies sind die sogenannten "big five", sowie gleich daneben Jagersfontein an der Oranjeprovinz und 3 km neben Pretoria: Premier in Transvaal gefunden von Sir Thomas Cullinan, 1902. Rhodesien (Zimbabwe), südl. Zaire, 1908 in der Nähe von Lüderitz an der Atlantischen Küste als Meeres-Ablagerungen, Liberia 50 km von Monrovia, Westprovinz an Grenze von Sierra Leone, Tansania 1939 wurde dort der größte in Afrika bekannte Kimberlit-Schlot entdeckt von Dr. J.T. Williamson, Kanadischer Geologe fand ihn bei Mwadui, 140 km südlich vom Viktoria-See, Angola, 1960 Postmasburg- die Finch-Mine entdeckt von A.T. Finchman, 1967 Botswana 200 km westl. Francistown am Rande der Kalahari-Wüste, westl. Transvaalgebiet zum Oranje-Fluss Ghana, Namaqualand (Meeresablagerungen) In der Geschichte sind folgende Fundorte interessant: Indien kannte Diamanten schon im 4. JH. v. Chr. und es wurden historische Diamanten gefunden, wie 1304 den Koh-i-Noor (Berg des Lichtes) im Flussbett mit 103,93 ct jetzt, nach dem Umschleifen. Koh-I-Nor in der Fassung einzeln Die Minen im Panna-Bezirk im Staate Madhya Pradesh und dem früher berühmten Golconda in Haiderabad sind heute praktisch bedeutungslos. Borneo ab 600 wurden hier bei Bandjarmasin im sekundären Schottern Diamanten gefunden, unbedeutend. Brasilien 1721 fand man die ersten Diamanten in Minas Gerais. 1759 in Bahia, Mato Grosso und Golas. Sie treten meistens in sekundären Lagerstätten auf. Der größte in Brasilien gefundene Diamant, der "Präsident Vargas" hatte ein Gewicht von 726 ct. Er wurde 1938 im Fluss San Antonio, Munizipio Coromandel, Minas Gerais, gefunden und 1941 zu 29 Steinen, die größeren im Emerald-Cut geschliffen. USA 1849 fand man den ersten Diamanten in Kalifornien, weitere Funde in Murfreesboro in Arkansas (nur einzelne Diamantkristalle) Der größte hier gefundene Diamant wurde 1924 gefunden und hatte ein Gewicht von 40,23 ct. In Virginia wurde ein Diamant mit dem Gewicht von 23,75 ct 1955 gefunden. Australien 1851 fand man in Neusüdwales Diamanten, denen 1872 weitere folgten. Es waren sekundäre Lagerstätten. Vereinzelt wurden auch welche in Queensland, Südaustralien, Viktoria, Westaustralien entdeckt worden. 1981 wurde ein neues Primärvorkommen von den Australiern entdeckt, das De Beers über 15 Jahre gesucht hatte und nicht fand. Es handelt sich um eine sehr ergiebige Mine, die 2200 km nördlich von Perth, bei Smoke Creek, Argyl gefunden wurde. Die Diamanten sind meist farbig. Von braun über gelb bis zur einmaligen pink-Farbe. British Guayana 1887 fand man Diamanten an der Nordküste von Südamerika in Flußseifen. Venezuela 1901 fand man in den Ablagerungen des Flusses Cuchivero, etwa 450 km südöstlich von Caracas. Russland 1829 wurde im Ural der erste Diamant gefunden. 1949 wurde ein sekundäres, ergiebiges Feld in Jakutien im östlichen Sibirien aufgetan. Die systematische Prospektierung führte 1954 zur Entdeckung der ersten primären Lagerstätte, einem Kimberlit-Schlot wie in Afrika. Seitdem werden weitere Minen entdeckt.